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Aktualisiert: vor 3 Monate 1 Woche

Peripherie erleben - Wanderhütte bei Bordeaux von Studio Weave

Fr, 04.08.2017 - 15:37


04.08.2017
Wassertürme werden in Mitteleuropa kaum noch in ihrer ursprünglichen Funktion genutzt. Architektonisch gelungene Umnutzungsbeispiele dieser prägnanten Bautypologie finden sich beispielsweise in Luxemburg oder den Niederlanden. Für Montreal griffen raumlaborberlin das Thema mit einem temporären Holzbau auf, in dem ein anschaulicher Wasserkreislauf mit gewonnenem Regenwasser stattfand. Auch Studio Weave (London) ließen sich von der charakteristischen Form historischer Wassertürme inspirieren, als sie eine Schutzhütte für Wanderer in Le Haillan bei Bordeaux entwarfen. Historische Inspirationen sind dem Büro bekanntlich nicht fremd, auch ihr Künstlerrefugium in Schottland zeigt entsprechende Elemente. Auf Initiative des Kunst- und Architekturkollektivs Bruit du Frigo (Bordeaux) entstanden unter dem Titel Refuges Périurbains insgesamt elf Hütten entlang einer Fußgängerroute entlang der Stadtgrenzen. So soll der Übergang zwischen Bordeaux und seiner landschaftlichen Umgebung auf bisher unbekannte Weise erlebbar gemacht werden. Studio Weave entwarfen zu diesem Zweck eine holzverkleidete Stahlkonstruktion auf fünfeckigem Grundriss, die von Zébra3 (Bordeaux) konstruiert wurde. Die...
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Kategorien: Architektur

Zwischen Sportplatz und Périphérique - China Foundation für die Cité Universitaire in Paris

Mo, 31.07.2017 - 15:47


31.07.2017
Die Cité Internationale Universitaire de Paris, jene beeindruckende Bauausstellung des 20. Jahrhunderts, die zufälligerweise auch als Studentenstadt dient, weist bis heute eine große Lücke hinsichtlich der hier vertretenen Länder auf: Mit China fehlt nämlich bisher das bevölkerungsreichste Land der Erde. Das soll sich nun jedoch Dank eines Neubaus der China Foundation ändern, der schon bald dort entstehen soll. Durchsetzen konnte sich im Wettbewerb für den Neubau passenderweise ein chinesisch-französisches Team aus den beiden Büros CAAU Coldefy & Associates (Paris) und Atelier FCJZ (Shanghai). Letzteres gehörte 1993 zu den ersten unabhängigen Architekturbüros des Landes. Für die Cité planen die Architekten nach eigener Aussage eine Kreuzung aus einem traditionellen südostchinesischen Tulou-Haus und einem typischen Pariser Haussmann-Block. Was damit gemeint ist, zeigt der Schnitt des Projekts: Die straff organsierte äußere Hülle des Gebäudes wird im Inneren zu einem komplexen Hofraum, der mit Brücken und Terrassen zum Aufenthalt einlädt. Über dreihundert Zimmer werden den Studenten in der China Foundation in Zukunft zur Verfügung stehen, plus der für die Gebäude der Cité üblichen...
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Kategorien: Architektur

Monolith mit langer Geschichte - Museo Ibero in Andalusien fertiggestellt

Do, 20.07.2017 - 19:42


20.07.2017
Es ist eine außergewöhnliche inhaltliche Umdeutung eines zentral gelegenen Areals in der südspanischen Stadt Jaén: Einst stand hier das Provinzgefängnis, nun erhebt sich an derselben Stelle ein neues Museum für iberische Kunst und Kultur in beeindruckender Monumentalität. Der Weg bis zu dieser finalen Materialisierung des Museo Ibero war lang und turbulent. Mehrmals gab es rechtliche Probleme und Streit um das Grundstück, standen die Bauarbeiten still, wechselten die Architekten. Verantwortlich für die schlussendliche Realisation des Baus zeichnen eddea aus Sevilla mit den verantwortlichen Architekten López de Lemus, Harald Schönegger, Ignacio Laguillo und Luis Ybarra. Versuch einer groben Rekonstruktion des verworrenen und sich über viele Jahre hinziehenden Entstehung des Gesamtprojekts, das in der nun fertiggestellten Architektur von eddea mündete: Nachdem das Gefängnis 1991 in einen größeren Neubau am Stadtrand gezogen war, entbrannte ein heftiger Konflikt zwischen verschiedenen Behörden um das Gelände, auf dem das alte Gebäude zusehends verfiel. 1998 kam dem damaligen Präsidenten der Provinzregierung, Felipe López, die ambitionierte Idee, hier ein großes Überblicksmuseum zur...
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Kategorien: Architektur

Wie wir wohnen wollen - Sommerfilmnächte im Fort X in Köln

Mi, 19.07.2017 - 15:05


19.07.2017
Wie wurde früher gewohnt, wie leben wir heute, und welche Ideen gibt es für die Zukunft? Diese Fragen treiben nicht nur Architekten, sondern auch Filmemacher um. Am kommenden Freitag- und Samstagabend werden ihre Arbeiten in Köln gezeigt. Das genre- und gattungsübergreifende Programm mit Kurzfilmen, künstlerischen Videoarbeiten, Dokumentarfilmen und Musikvideos zum Thema Wohnen zeigt unterschiedliche Perspektiven auf die Gestaltung des Lebensraums, beleuchtet kreative Formen des Wohnens und präsentiert nachdenkliche Fragen sowie unterhaltsame Antworten. Dominik Bühler & Birgit Hauska haben es zusammengestellt. Veranstalter sind die SK Stiftung Kultur und die Stadt Köln im Rahmen von Sommer Köln. Das Programm beginnt nach dem jeweils davor stattfindenden "Singenden Biergarten mit Anne Rixmann und Friso Lücht". Der Eintritt ist frei. Der Biergarten im Fort X ist ab 18 Uhr geöffnet. Termin: Freitag, 21. und Samstag, 22. Juli 2017, 22 Uhr Ort: Fort X, Neusser Wall 33, 50670 Köln
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Kategorien: Architektur

Inspirationen am Weinberg - Umbau von Max Dudler bei Trier

Mo, 17.07.2017 - 15:49


17.07.2017
Das kürzlich fertiggestellte Weingut Cantzheim in Kanzem bei Trier scheint auf den ersten Blick ein Liebhaberprojekt. Vor zehn Jahren vom jetzigen Besitzer gekauft, dient das im letzten Jahr sanierte und erweiterte Ensemble nun als Gästehaus, Vinothek, Veranstaltungsort und Privatwohnung. Doch bei dem Projekt geht es nicht um die schöngeistige Selbstverwirklichung eines Millionärs im gehobenen Alter, sondern um die echte Neugründung eines Weingutes, gepaart mit hochwertigen Gästezimmern und Räumen für diverse Veranstaltungen. Um diese zeitgenössischen Funktionen rund um das Thema Wein in das barocke Gutshaus integrieren zu können, entschieden sich die verantwortlichen Architekten des Berliner Büros von Max Dudler für zwei kleine, kompakte Neubauten. Diese stellten sie in gebührenden Abstand zum Altbau, der 1740 im Auftrag des Prämonstratenserklosters Wadgassen errichtet worden war. Aus dem barocken Gutshaus wurde so ein Ensemble, das sich auf einem länglichen Streifen Land zwischen Saar, Straße, Bahnlinie und steil ansteigendem Weinberg erstreckt. Der Altbau wurde behutsam saniert und möglichst wenig verändert. Bauherren und Architekten bezeichnen die beiden Neubauten als Remise...
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Kategorien: Architektur

Gewand aus Sonnensegeln - Neubau für SOS-Kinderdorf Berlin von Ludloff Ludloff

Fr, 14.07.2017 - 15:47


14.07.2017
Von Jasmin Jouhar Die Gegend um die Lehrter Straße in Moabit ist typisch Berlin: Einst weitläufiges Militärgelände, später im Schatten der Mauer gelegen, mischen sich heute Zeitschichten und Nutzungen. Nachkriegswohnbauten, Townhouses, der Geschichtspark des ehemaligen Zellengefängnisses, Kleingärten. Mitten in dieses städtebauliche Sammelsurium haben Ludloff Ludloff Architekten (Berlin) einen Neubau für den Verein SOS-Kinderdorf Berlin gesetzt. Heute wurde er eröffnet. Das freistehende Haus mit geschuppter Fassade vereint auf sechs Geschossen verschiedene Nutzungen. Der Verein betreibt hier nicht nur ein Beratungs- und Ausbildungszentrum für Kinder und Jugendliche, die in Schwierigkeiten geraten sind oder einen Förderbedarf haben. Es gibt auch Tagungsräume und Hotelzimmer, die jeder mieten kann, sowie ein Restaurant. Das Projekt geht auf einen geladenen Wettbewerb im Jahr 2013 zurück. Um das kleine Grundstück maximal auszunutzen, haben Ludloff Ludloff Architekten das kubische Gebäude direkt an die Ecke Lehrter Straße / Seydlitzstraße gerückt. Mit den umgebenden Freiflächen bildet es einen neuen Schwerpunkt im Viertel. Markant ist die Hülle des Hauses. Während im Erdgeschoss eine...
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Kategorien: Architektur

100 Jahre De Stijl - BAUNETZWOCHE#493

Do, 06.07.2017 - 15:24


06.07.2017
  • Jubiläum: In diesem Jahr feiern die Niederlande 100 Jahre de Stijl. Das ganze Land erscheint in den Mondrian-Farben Blau, Rot und Gelb, selbst Hochhausfassaden sind geschmückt. Drei Ausstellungen im Gemeentemuseum von Den Haag ergründen die Facetten der Bewegung um den Künstler und Theoretiker Theo van Doesburg.
  • Ungewisse Zukunft: Was wird aus dem Chemnitzer Busbahnhof, einem Experimentalbau der DDR?
  • Ästhetik des Hightech: In einer Ausstellung in Düsseldorf ist Arata Isozakis Tsukuba Centre als Ruine zu sehen
Bild: Cornelis van Eesteren und Theo van Doesburg, Wettbewerbsentwurf für Den Haag, 1924. Courtesy Collectie Het Nieuwe Instituut
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Kategorien: Architektur

Aufgepeppte 70er in Werneck - Generalsanierte Mittelschule von hjp architekten

Do, 29.06.2017 - 15:38


29.06.2017
Die Ausgangslage war ein typischer Flachbau aus den 70er Jahren, eine Schule, der die Generationen Schüler anzusehen waren, die hier ein- und ausgingen: Graue Tristesse, die kaum einem Kind Lust aufs Lernen machte. Das erkannte auch der Schulverband Werneck und beschloss eine umfassende Sanierung. Eineinhalb Jahre Bauzeit später erscheint die Balthasar-Neumann-Mittelschule im kleinen bayerischen Städtchen Werneck im aufgepeppten Gewand. Die Vorgaben für hjp architekten (Würzburg) waren umfangreich: behindertengerechte Gestaltung, Ausbau der Aula, Energieeinsparung, neue Heizungs- und Sanitäranlagen, Schadstoffsanierung und Sanierung des Flachdaches. Sie haben den Bau aber nicht nur technisch, sondern auch optisch optimiert, haben rausgeholt, was der 70er Jahre-Bau hergab und ihn zunächst bis auf die Stahlbeton-Skelettstruktur zurückgebaut. Anschließend wurde eine wärmegedämmte Fassade angebracht, die mit weißen Betonfertigteilen verkleidet ist. Unterstrichen wird die einheitlich vertikale Struktur des Ursprungsbaus zusätzlich durch die farbliche Trennung von weißen Querstreben und schwarzen Fassenteilen. Schwarz und weiß statt grau. Die zehn neu gestalteten Klassenzimmer bieten...
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Kategorien: Architektur

Holz-Hybrid für Biokette - Bürohaus im Stadthafen Münster

Di, 27.06.2017 - 15:59


27.06.2017
Der stillgelegte Stadthafen von Münster befindet sich im Umbruch, eine Quartiersstruktur muss sich hier erst noch finden. Der Bürohausneubau H7 von Heupel Architekten will dazu einen Beitrag leisten. Mit seinem Nachbargebäude formt er einen gemeinsamen Platz. Ein Bistro und Seminarräume im Erdgeschoss sollen das Gebäude nach außen öffnen. Das Besondere aber ist: Der siebenstöckige Neubau ist zum Großteil aus Holz errichtet. Nachhaltigkeit und Ökologie waren die maßgebenden Aspekte bei der Planung des Bürogebäudes, das mit einer Anerkennung beim Deutschen Holzbaupreis 2017 honoriert wurde. Die Kubatur des in Holz-Hybrid-Bauweise errichteten Hauses wird durch das schmale Grundstück und die Abstandsflächen in der Höhe bestimmt. Für die künftigen Nutzer hat das Vorteile: von mehreren Balkonen gibt es gute Ausblicke über den Stadthafen. Ähnlich dem LifeCycle Tower in Österreich bildet eine zweireihige Stahlbetonmittelachse das Rückgrat des Bürohauses. Die tragenden Außenwände sind aus Massivholz, die Decken aus einem Holzbetonverbund. Während das Gebäude mit vier Zentimeter dünnen Terrakottaplatten verkleidet ist, wird die Holz-Hybrid-Konstruktion im Inneren sichtbar. Anstatt die...
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Kategorien: Architektur

Die Warschau-Woche Teil 5/5 - Blumen, Rosetten, Kapitelle

Fr, 23.06.2017 - 15:54


23.06.2017
>> alle Beiträge der Exkursion Zum Abschluss der Reihe gibt es ein Hochhaus, ein Wohnexperiment und jede Menge Ornamente. Und einen Überblick zum Nachreisen. Mit Literaturliste! Teil 5 / Beiträge 21 bis 25: Das 133 cm-Haus: Provokant wohnen im Keret-Haus Das InterContinental: Vertikale mit Hohlraum als Faltmodell Kapitelle der Kapitale: Eine Betrachtung von Elke Nagel Blumen und Rosetten: Mit Andreas Hild im Kulturpalast Programmservice: 5 Tage Warschau zum Nachreisen
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Kategorien: Architektur

Keiner weint - Kindergarten von Bernardo Bader in Vorarlberg

Do, 22.06.2017 - 15:48


22.06.2017
Kinder mögen es bunt und mit viel Platz zum Spielen, Eltern wollen es vor allem sicher und mit natürlichen Materialien gebaut. Beide Bedürfnisse vereint der Entwurf von Bernardo Bader Architekten (Dornbirn): Auf dem Gelände eines bestehenden Kindergartens im österreichischen Lauterach wurde ein Neubau realisiert, der Platz für drei neue Kindergruppen schafft. 960 Quadratmeter Nutzfläche für 65 Kinder. Zum Spielen, Schlafen und Essen. Eine überdachte Loggia verbindet innen und außen, wo ein großer Garten lockt. Übergeordnetes Ziel war es, so die Architekten, eine vielfältige, unverwechselbare Welt für Kinder zu schaffen. Einen Entwurf, der die örtlichen Möglichkeiten ausschöpft, verknüpft mit den Anforderungen an eine zeitgemäße Kinderpädagogik. Entstanden ist ein pavillonartiger Baukörper, der den bisherigen Kindergarten ergänzt, da dieser aus wirtschaftlichen Gründen noch ein paar Jahre dienen muss. Gleichzeitig ist der klar strukturierte, kantige Neubau flexibel für die kommenden Entwicklungen. Geht die Geburtenrate weiter nach oben? Muss erneut angebaut werden? Oder schrumpfen die Kindergruppen schon bald wieder zusammen? Wird ein Teil eventuell überflüssig? Alles ist möglich,...
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Kategorien: Architektur

Die Warschau-Woche Teil 4/5 - Bahnhöfe, ein Wohnturm und 30 Fenstergitter

Do, 22.06.2017 - 15:44


22.06.2017
>> alle Beiträge der Exkursion Im Vorfeld der Warschau-Reise hatten sich die Münchner Studenten mit den wichtigsten Bauten seit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt und dazu Faltmodelle erstellt, die hier teilweise zum Nachbauen heruntergeladen werden können. Außerdem sind Rundgänge zu den verschiedenen Epochen und Themen dokumentiert sowie Detailsammlungen zu typischen Bauelementen der Stadt. Teil 4 / Beiträge 16 bis 20: Warschaus Bahnhöfe: Identität und Kontinuität im Rundgang Iksy-Turm: Wohnblockarchitektur im Faltmodell Fenster-Details: Das Sicherheitsbedürfnis der Warschauer Neon-Details: Was Warschauer Häuser mit sich tragen Wódka-Architecture: Warschau durchs Glas um 2:00 Uhr morgens Worum es geht: Andreas Hild verbrachte mit seinen Studierenden im Mai fünf Tage in Warschau. Das gesammelte Wissen, Eindrücke und Details der Vorbereitung durch Elke Nagel wollte die Gruppe allen Interessierten zur Verfügung stellen. Friederike Meyer, seit Mai Chefredakteurin bei baunetz.de, hat die Exkursion begleitet und gemeinsam mit den Studenten zusammengefasst.
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Kategorien: Architektur

Eine Woche Warschau. Teil 2/5 - Studierende der TU München auf Exkursion

Mi, 21.06.2017 - 17:34


20.06.2017
>> alle Beiträge der Warschau-Exkursion Wollt ihr ein Hochhaus, ein Wohnviertel oder eine U-Bahn? Vor dieser, in der Geschichte wohl einmaligen Frage, standen die Warschauer im Zuge des Wiederaufbaus, als die Sowjets ihnen ein Geschenk machen wollten. Obwohl sie sich etwas anderes gewünscht hatten, wurde 1952 der Grundstein für den Bau des Palastes der Kultur und der Wissenschaft gelegt, der heute vielen als das Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt gilt. Für Andreas Hild, Professor am Lehrstuhl Entwerfen und Baudenkmalpflege der TU München, und seine Studenten gehörte der Besuch in dem Hochhaus mit den 3000 Räumen zu einem Höhepunkt der fünf-tägigen Exkursion. Was sie dort vorfanden, sehen Sie heute unter anderem in Teil 2 unserer Reihe zur Warschau-Exkursion. Rundgang: Sozialistischer Realismus in Reinkultur. Der Kulturpalast mit Faltmodell Detail: Warschaus Straßen und Plätze. Im Sturz durch Zeit und Raum Symbol des politischen Tauwetters. Faltmodell Dom Chlopa Rundgang: Die Bibliothek der Wirtschaftshochschule beherbergt den wohl schönsten Lesesaal von ganz Polen Andreas Hild verbrachte mit seinen Studierenden im Mai fünf Tage in Warschau. Das gesammelte Wissen,...
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Kategorien: Architektur

Gehry und Caruso dabei - Shortlist für DAM-Preis 2018 veröffentlicht

Di, 20.06.2017 - 17:59


20.06.2017
Aus rund 100 Nominierungen hat die Jury des DAM-Preises 22 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Unten ihnen sind Florian Nagler Architekten (München) mit der Parkplatzüberdachung am Dantebad, Gehry Partners (Los Angeles) mit dem Pierre-Boulez-Konzertsaal der Barenboim-Said-Akademie in Berlin und die Bremer Landesbank von Caruso St John (London/Zürich). In der Auswahl spiegeln sich auch aktuelle gesellschaftliche Themen wider, so wurden zum Beipspiel das Projekt Gemeinschaftshaus für die Flüchtlingsunterkunft Spinelli in Mannheim, entworfen vom Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern, und der Coworking Space Hafven von Mensing Timofticiuc (Berlin) in Hannover ausgewählt. Klarer Fokus der Shortlist: Wohnungsbau. Sechs der 22 Beiträge stehen für innerstädtisches Wohnen, beispielsweise ein Wohnhochhaus in Frankfurt oder Nahverdichtungsmodelle in Bremen und München. Ein Supermarkt in Oldenburg, ein Uni-Bau in Friedrichshafen und ein Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot in Augsburg ergänzen das Thema städtisches Leben. Darüber hinaus sind Privatbauten, Bürogebäude sowie Kulturbauten vertreten. Alle Bauten wurden zwischen Ende 2015 und Frühjahr 2017 fertiggestellt. Die...
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Kategorien: Architektur

Modern im Nationalpark - Forschungsbau aus den Sechzigern bei Marseille erweitert

Mi, 14.06.2017 - 21:25


14.06.2017
Studieren und forschen zwischen Bergen und Küste: Der Campus Luminy der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Marseille liegt direkt am Nationalpark Calanques. Für die Architekten letoublon dupouy / c. monge (Marseille) ergab sich die Möglichkeit, einen Forschungsbau aus den späten 60er Jahren zu sanieren und mit einer kleinen Erweiterung zu versehen. Tiefe Fensterlaibungen geben der Fassade einen starken geometrischen Rhythmus aus Licht und Schatten, der das Gebäude zu jeder Tageszeit und aus jedem neuen Blickwinkel anders erscheinen lässt. Anstelle der ursprünglich grünen Fassadenpaneele setzten die Architekten eine neue, dezente Ornamentik ein: Insgesamt 110 einzigartige und handgefertigte Kompositharz-Platten zeigen abstrakte Verästelungen von Bäumen. Gemeinsam mit den etwas breiteren Holzrahmen der neuen Fenster entsteht so ein heller und warmer Ausdruck. Um die Einbindung der Architektur in die regionaltypische Vegetation zu verstärken, gruben die Architekten ihre Erweiterung zwischen dem höher liegenden Dreigeschosser und dem angeschlossenen zweistöckigen Gebäudeteil in den Hang. Die Glasfassade ist mit einem Holzspalier verschattet, auf dem Dach sollen Pflanzen...
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Kategorien: Architektur

Die Elbe vor der Tür - Wohnhaus von F29 Architekten in Dresden

Di, 13.06.2017 - 15:43


13.06.2017
Vier Jahre haben sie geplant und gebaut. Eine Zeit, die sich für elf Familien gelohnt hat. Die Dresdner hatten sich zu einer Baugemeinschaft zusammengetan, ein Grundstück gesucht, Architekten beauftragt und Ideen entwickelt. Jetzt können sie ihr neues Zuhause in einem Mehrfamilienhaus in der Dresdner Johannstadt beziehen, die Elbe vor der Tür, die Altstadt fußläufig. Als Lückenbau vervollständigt das Gebäude von F29 Architekten (Dresden) den Straßenraum, der durch die Mehrfamilienhäuser aus den 1920er und 30er Jahren geprägt wird. Der Wohnungsneubau ist somit Teil einer Entwicklung, die momentan in der ganzen Johannstadt zu beobachten ist: Straßenzüge werden auf Basis ihrer gründerzeitlichen Struktur vervollständigt, nachdem große Teile im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren. Das Quartier soll, so das Ziel, wieder zu einer Einheit aus räumlich gefasstem Straßenraum und grünen Höfen zusammenwachsen. Als Baugruppe hatten die Bewohner, darunter viele Familien mit kleinen Kindern, großen Anteil an der Planung ihrer Wohnungen. Die Architekten Christian Schmitz und Peter Zirkel haben deren Ideen in die Tat umgesetzt. Baufirmen wurden direkt beauftragt, Projektsteuerungsfunktionen...
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Kategorien: Architektur

Supertisch in Sichtbeton - Baustellenbesuch bei Marte.Marte in Berlin

Fr, 09.06.2017 - 16:29


06.06.2017
Im Jahr 2011 haben Marte.Marte Architekten aus Feldkirch in Vorarlberg den Wettbewerb für das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin gewonnen. Das politisch kontrovers diskutierte Museum wird im Deutschlandhaus am Anhalter Bahnhof eingerichtet, das in den 1920er Jahren nach Plänen von Bielenberg und Moser entstand. Seit 2012 wird gebaut. Stefan Marte erklärt, welche Überraschungen das Projekt bisher offenbarte. Von Gregor Harbusch Herr Marte, wie weit sind Sie? Das Projekt ist weit fortgeschritten, die Rohbauarbeiten sind mehr oder weniger abgeschlossen, wir sind mitten im Innenausbau. Die Kosten des Projekts belaufen sich aktuell auf 53 Millionen Euro, 15 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Die Fertigstellung des Hauses verzögert sich um ein Jahr. Warum? Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Das Deutschlandhaus stammt aus den Zwanzigerjahren, wurde mehrfach umgebaut, zerbombt und wiederaufgebaut. Wir haben hier viele Schichten vorgefunden. Das ist fast schon ein archäologisches Bauprojekt. Eine solche Baustelle bringt viel Unvorhergesehenes mit sich. Im Untergrund zum Beispiel waren wir mit riesigen Fundamentresten konfrontiert, die in...
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Kategorien: Architektur

Vitrine mit Geheimnissen - Galerieanbau in London von Gianni Botsford Architects

Do, 18.05.2017 - 12:06


12.05.2017
Kunstsammlungen werden oft in abgedunkelten Räumen, Kisten oder Schränken gelagert und viele Arbeiten kommen nur sporadisch ans Tageslicht. Dass ein Lager und Showroom für Fotografien, Drucke, Pastelle und Lithographien dagegen auch die Gestalt eines lichtdurchfluteten Wintergartens haben kann, der aufgrund seiner architektonischen Gestaltung gleich selbst zum Kunstwerk avanciert, zeigt die layered gallery. Gianni Botsford Architects (London) haben sie für einen Kunstsammler, der sich einen adäquaten Aufbewahrungs- und Kontemplationsort für seine Sammlung wünschte, im Londoner Stadtviertel Bloomsbury entworfen. Der dreigeschossige Anbau liegt versteckt in einem kleinen, geschlossenen Innenhof eines, im georgianischen Stil erbauten, Londoner Reihenhauses aus dem 18. Jahrhundert. Im Prinzip ist er nichts anderes als eine riesige, begehbare Vitrine an dessen Rückseite. Die Architekten haben dem Bestandsgebäude im Bereich der beiden Obergeschosse eine neue, vollständig verglaste Fassade vorgelagert. Der so entstandene, leicht und luftig wirkende Korridor beherbergt nun die künstlerischen Werke und dient außerdem als lauschiger Rückzugsort. Hier kann man sich zugleich in Kunst vertiefen...
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Kategorien: Architektur

Zweimal Wohnungsbau - Mies van der Rohe Award 2017 entschieden

Mo, 15.05.2017 - 16:25


15.05.2017
Das Projekt DeFlat Kleiburg in Amsterdam von NL architects and XVW architectuur erhält den Mies van der Rohe Preis 2017. Damit lenkt die Jury unter Vorsitz von Stephen Bates den Blick gleich auf mehrere wichtige Aspekte des aktuellen Baugeschehens: Auf den Umgang mit Bestandsbauten, auf das Kollektive und die Gestaltung von Prozessen und auf die Bauaufgabe Sozialwohnungen. Zum ersten Mal wird der Preis nicht für einen Neubau, sondern für eine Sanierung vergeben. Diese ist keine gewöhnliche und hat eine aufwendige Vorgeschichte. Kleiburg im Amsterdamer Bijlmermeer ist mit 500 Wohnungen eines der größten Wohngebäude in den Niederlanden. Der 1962 von Siegfried Nassuth geplante, 400 Meter lange Abschnitt der Wohnstruktur Bijlmermeer im Südosten Amsterdams war derart in die Jahre gekommen, dass ihn der damalige Besitzer Rochdale 2012 für einen symbolischen Euro zum Verkauf angeboten hatte. Die Bedingung: ein Modernisierungskonzept, das kosteneffizienter als der Abriss ist. NL architects and XVW architectuur schlugen vor, die Bewohner ihre Wohnungen selbst renovieren zu lassen. Die Wohneinheiten wurden entkernt und einzelnen Käufern zum Selbstausbau angeboten. Damit dies nicht am Ende...
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Kategorien: Architektur

Liegenschaftstausch - Worauf sich Berlin mit dem Bund geeinigt hat

Mo, 15.05.2017 - 16:23


12.05.2017
Der Bund und das Land Berlin haben den neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterzeichnet. Dieser gilt bis zum Jahr 2027 und soll finanzielle Perspektiven für die Hauptstadt geben. Zum Beispiel ist geregelt, mit welchen Beträgen sich der Bund an der Finanzierung der inneren Sicherheit in Berlin und an der Hauptstadtkultur beteiligt. Außerdem haben Bund und Land den Vertrag genutzt, um bisher offene Grundstücksfragen zu lösen. So wurde die gemeinsame Absicht unterzeichnet, dass der Bund dem Land Berlin das sogenannte Dragoner-Areal überträgt. Das zentral gelegene, 4,7 Hektar große Grundstück im Bezirk Kreuzberg war Gegenstand einer kontroversen Debatte um den Verkauf von Grundstücken in Berlin. Das Land Berlin möchte das Areal für sozialen Wohnungsbau nutzen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hatte jedoch 2015 einen Kaufvertrag über 35 Millionen Euro mit einem privaten Investor geschlossen. Auf Druck des Landes und des Finanzausschusses im Bundestag wurde das Geschäft aber gestoppt. Voraussetzung für die Übertragung, so der Bund, sei die vollständige Rückabwicklung des Kaufvertrages. Zum Ausgleich für das Dragoner-Areal soll Berlin dem Bund den Martin-Gropius-Bau und das Haus...
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