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Aktualisiert: vor 1 Monat 3 Wochen

Stiftungshaus in der Einflugschneise - AFF gewinnen Wettbewerb in Berlin

Di, 08.01.2019 - 14:34


08.01.2019
Die Familie Schöpflin aus Lörrach gehörte zu den Pionieren des Versandhandels mit Textilien, und im richtigen Moment gab sie ihr Unternehmen an Quelle ab. Das Vermögen konnte dadurch zur Basis für andere wirtschaftliche Unternehmungen werden, während Quelle selbst heute längst nicht mehr als eigenständiges Unternehmen existiert. Die dritte Generation der Schöpflins ging von Beginn an eigene Wege und fand unter anderem in den USA nicht nur unternehmerischen, sondern auch künstlerischen Erfolg. Heute leben Hans Schöpflin, Heidi Junghanss und Albert Schöpflin wieder in Deutschland und haben einen Teil ihres Vermögens in eine gemeinsame Stiftung eingebracht. Diese entwickelt unter anderem in Lörrach-Brombach ein gemischtes Zukunftsquartier. Nun sind auch in Berlin zwei Neubauten mit gemeinnützigem Programm geplant. AFF Architekten konnten im vergangenen Herbst ein entsprechendes kooperatives Verfahren für sich entscheiden, das vom Berliner Büro Keller, Elles & Kollegen organisiert wurde. Das Ergebnis im Überblick:
  • 1. Preis: AFF Architekten, Berlin
  • 2. Preis: ARGE Klaus Block + Studio Kubik, beide Berlin
  • 3. Preis: 2D+, Berlin
Der Standort für das geplante Projekt befindet sich direkt an...
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Kategorien: Architektur

Individuell in der Peripherie - Wohnsiedlung von Kempe Thill in Arnheim

Di, 18.12.2018 - 15:04


18.12.2018
Wieviel Individualität ist möglich und wieviel Privatheit notwendig in einer Wohnsiedlung in der Peripherie einer größeren Stadt? Und wie lässt sich ruhiges Wohnen im Einfamilienhaus mit einer etwas höheren Dichte kombinieren? Wie also könnte eine Wohnoption für Menschen aussehen, die eine urbane Umgebung bevorzugen, dabei aber nicht auf das eigene Heim samt Garten verzichten wollen? Diese Fragen beschäftigten das Atelier Kempe Thill (Rotterdam) bei der Planung einer kompakten Wohnsiedlung im niederländischen Arnheim. Der Baustart für das Projekt war 2016. Als typologisches Experiment bezeichnen die Architekten ihren Entwurf, der eine Mischung aus Reihenhaus- und Teppichbebauung ist. Nach diesem Prinzip wären auf einer Fläche von einem Hektar rund 40 Einfamilienhäuser möglich. Konkret entstanden sind schließlich 16 Einheiten, die sich über vier Reihen erstrecken. Die Wohnstraßen zwischen den Gebäuden erlauben von der Straße aus einen direkten Zugang zu den ummauerten Gärten. Jene Bereiche zwischen halböffentlich und privat sollen den Bewohnern ein Gefühl des Lebens in einer Gemeinschaft vermitteln. In diesem Sinne wurden hier nicht nur Häuser aneinandergereiht, sondern es entstand...
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Kategorien: Architektur

Manifesta in Marseille - Künstlerische Leitung für 2020 vorgestellt

Di, 18.12.2018 - 14:31


18.12.2018
Die Manifesta, die im vergangenen Sommer in Palermo stattfand (dazu hier auch unsere Baunetzwoche), gehörte zu den bisher erfolgreichsten Ausgaben der europäischen Wanderbiennale. Die Zusammenarbeit mit dem Rotterdamer Architekturbüro OMA hat sich also gelohnt, auch wenn Direktorin Hedwig Fijen damit zunächst vielleicht ein Risiko eingegangen war. Architektur und Kunst in einem Boot, da hätten sich die Beteiligten auch leicht in die Haare kriegen können. Dass dies nicht geschah, war auch der klugen organisatorischen Struktur geschuldet, bei der sich das Architekturbüro um das räumliche Potenzial der Stadt und vier Creative Mediators um die gesellschaftliche und künstlerische Integration der Ausstellung kümmerten. Die kommende Manifesta in Marseille folgt dem gleichen Muster. Nachdem im vergangenen September bereits Winy Maas und MVRDV als Verantwortliche für die städtebaulichen Studie vorgestellt wurden, konnte nun letzte Woche das interdisziplinäre Team vervollständigt werden. Als weitere Architektin ist Marina Otero Verzier vom Het Nieuwe Instituut mit dabei, Alya Sebti von der Berliner ifa Galerie dürfte als gebürtige Marokkanerin den Blick auch über das Mittelmeer hinweg...
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Kategorien: Architektur

Ein dritter Weg - Gernot Schulz komplettiert Haus Altenberg im Bergischen Land

Mo, 17.12.2018 - 15:11


17.12.2018
Historische Orte und Gebäude dienen oft dazu, einen vereinfachten Blick auf die Vergangenheit zu unterstreichen. Kann es umgekehrt auch gelingen, die Entwicklung eines Ortes in ihrer Vielschichtigkeit erfahrbar zu machen? Und zwar jenseits von zeichenhaften Setzungen wie die im Denkmalschutz so beliebten Bauzeugnisse unter Plexiglas? Der Umbau der im Odenthal bei Köln gelegenen katholischen Jugendbildungsstätte Haus Altenberg ist ein solcher Versuch. Seit 2012 arbeitete Gernot Schulz an diesem Projekt, dessen letzter Bauabschnitt nun fertiggestellt wurde. Anhand der ehemaligen Zisterzienserabtei Altenberg, deren beeindruckende Klosterkirche diesen etwas abgelegenen Bereich des Tals dominiert, lässt sich nicht nur eine jahrhundertelange Ordensgeschichte erzählen. Äußerst interessant ist nämlich auch die Zeit nach der Säkularisierung des Klosters, in der die Anlage unter anderem als Chemiefabrik diente. Bei einer Explosion samt anschließendem Brand wurden nicht nur die Nebengebäude, sondern auch die Kirche fast zerstört. Nach Jahrzehnten als Ruine folgte dann Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiederaufbau, weshalb gerade die vermeintlich historischen Teile des Klosters keineswegs ein...
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Kategorien: Architektur

Turmartig mit modernem Gewölbe - Museum in Marbach von Webler + Geissler und Knappe Innenarchitekten

Do, 13.12.2018 - 15:22


12.12.2018
Man mag es kaum glauben, wenn man das kleine Altstadthaus in Marbach sieht, aber dieser Ort hat gewissermaßen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Revolutionierung der westlichen Seefahrt geleistet. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier nämlich der Astronom, Kartograph und Mathematiker Tobias Mayer geboren. Dessen Mondtabellen ermöglichten eine besonders präzise Standortbestimmung auf See. Seit 1988 gibt es in der Stadt am Neckar zu Ehren Mayers ein kleines Museum, das nun von Webler + Geissler Architekten (Stuttgart) nach einem Entwurf des Büros Knappe Innenarchitekten (Marbach) erweitert wurde. Die Ausstellungsarchitektur stammt von der Agentur Vista Rasch (Leinfelden-Echterdingen). Das Museum befindet sich am Göckelhof im mittelalterlichen Zentrum von Marbach, wo der Trägerverein bereits 2012 das benachbarte Gebäude zum Zweck der Erweiterung erwerben konnte. Der historische Kontext stellte dabei besondere Anforderungen, zumal das neue Gebäude größer als der abgerissene Bestandsbau ausfiel. Von Anfang an arbeitete man darum mit der Denkmalschutzbehörde zusammen. Bei der kantigen Erweiterung resultierte dies beispielsweise in der Verwendung handgeschöpfter Klinkersteine. Jene...
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Kategorien: Architektur

Im Hochwassergebiet - Fabrik von sP+a in Indien

Di, 04.12.2018 - 09:50


03.12.2018
Nordöstlich von Mumbai, der größten und bevölkerungsreichsten Stadt Indiens, befindet sich Bhiwandi. Dank der günstigen Lage in der Agglomeration entwickelte sich die Stadt im Laufe der Zeit zum Zentrum der Textilindustrie im Bundesstaat Maharashtra. Überdies ist sie seit dem Ausbau des National Highways zu einem logistisch idealen Lagerstandort geworden. Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung sind jedoch auch die Folgen des Klimawandels, die besonders Nord- und Zentralindien betreffen, hier immer extremer zu spüren. Laut unterschiedlicher Studien werden künftig katastrophale Überflutungen in der Region weiter zunehmen. Das Architekturbüro Sameep Padora & Associaties (Mumbai) hat für den Metallhersteller Vijay Transtech eine Fabrik mitten im Hochwassergebiet realisiert und dabei einen architektonischen Umgang mit den klimatischen Bedingungen entwickelt. Concrete Void (Hohlraum aus Beton) nennen die Architekten das Gebäude, für das sie eine Besonderheit des Standortes zum Ausgangspunkt nahmen: Das Grundstück lag teilweise tiefer als der sich während der Regenzeiten in der Nachbarschaft bildende Tümpel. Die Vertiefung wurde so ausformuliert, dass sie mit den Monsoonen steigendes...
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Kategorien: Architektur

Medienriese im Gerüststangenwald - Baustellenbesuch bei Axel Springer und OMA in Berlin

Do, 15.11.2018 - 17:30


14.11.2018
Von wegen Mediensterben. Wer das Berliner Baugeschehen beobachtet, kann darin gleich mehrere Hinweise dafür entdecken, dass die Verlage dem Strukturwandel ihrer Branche alles andere als tatenlos zusehen. Vor wenigen Wochen eröffnete die taz ihren Neubau an der Friedrichstraße, ARCH+ und competitionline bezogen neue Räume in der Gewerbebaugruppe FRIZZ23, die Zentrale des Suhrkamp Verlags wächst und Axel Springer bietet eine der größten Baustellen der Innenstadt. Ein Besuch. Von Friederike Meyer Es sei eine besondere Freude, ein so mittelalterliches Ereignis für ein Bauwerk feiern zu können, das im 21. Jahrhundert Zuhause ist, gab Rem Koolhaas anlässlich des Richtfests im September 2018 zu Protokoll. Wer die Absichtserklärung seines Auftraggebers liest, darf den ehemaligen Journalisten und Sieger des Architekturwettbewerbs von 2014 wörtlich nehmen. Für Axel Springer sollen Koolhaas und sein Büro OMA die Vereinzelung in der digitalen Arbeitswelt, bei der alle nur auf ihre Computerbildschirme fixiert sind, zugunsten einer transparenten, auch in ihren Sichtachsen vernetzten Arbeitsatmosphäre aufbrechen und somit Innovation, Kreativität und Inspiration ermöglichen. Schräge Betonebenen...
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Kategorien: Architektur

Regale im Halbmond - Zentralbibliothek in Calgary von Snøhetta

Do, 15.11.2018 - 15:04


15.11.2018
Ziemlich großherzig vom Bauherrn: Ein Quadratmeter in der neuen Zentralbibliothek in Calgary in Kanada hat die Calgary Municipal Land Corporation knapp 11.000 kanadische Dollar gekostet, bei einer Gesamtfläche von 22.ooo Quadratmetern. In Calgary wurde seit den Olympischen Spielen 1988 nicht mehr so viel Geld für eine öffentlich Planung in die Hand genommen wie für dieses Gebäude von Snøhetta. Der Bau ist durchaus wichtig: Über die Hälfte der Calgarians sind aktive Nutzer des Bibliothekssystems, in einer Stadt, die mit 1.2 Millionen Einwohnern wohlbemerkt keine Kleinstadt ist. 2012 beteiligten sich 16.000 Menschen, als sie über die zukünftige Rolle und Funktion der Stadtbibliothek mitentscheiden konnten. Diese war bis dato in einem Gebäude von 1964, ebenfalls in Downtown, untergebracht gewesen und zwei Drittel kleiner als der Neubau. Ein Abriss kam nicht in Frage. Die Stadt- und Bibliotheksverwaltung schrieb 2013 dann einen internationalen Designwettbewerb aus. Diesen gewannen Snøhetta für Gebäude und Grundstück, das Designbüro Dialog für die Gebäudemechanik und Entuitive für die Tragwerksplanung, letztere mit Sitz in Calgary. Damit konnte sich Snøhetta gegen die Kopenhagener...
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Kategorien: Architektur

Fassadenspiel in Lyon - Sozialer Wohnungsbau von Tectoniques architectes

Di, 13.11.2018 - 14:12


13.11.2018
Lyon wächst. Das Stadtzentrum ist dicht, der Wohnungsbau in den angrenzenden Arrondissements boomt. So auch in Mermoz, dem südöstlich der Innenstadt gelegenen 8. Bezirk. Seine Revitalisierung als Wohngegend begann vor einem Jahrzehnt, als die Autobahnbrücke, die an die A43 anschloss, abgerissen und die Straße als Stadtboulevard umgebaut wurde. Auf 6,5 Hektar wurden die bestehenden Wohnungen zum Teil abgerissen, zum Teil renoviert und durch Neubau verdichtet. Insgesamt 12 Neubauprogramme rief man ins Leben, eines davon ist das Wohnhausprojekt von Tectoniques architectes (Lyon), das im Auftrag von GrandLyon Habitat entstand. Seine 55 Wohnungen verteilen sich auf zwei fünfgeschossige Gebäude (Block 21 und 26) mit jeweils 22 und 33 Wohneinheiten. Sie liegen an der Avenue Mermoz, dem Stadtteilboulevard, und sind und über ein Treppenhaus miteinander verbunden. Auf allen Etagen befinden sich vier Wohnungen, jede mit einem Balkon zwischen 9 und 15 Quadratmeter groß. Die tragenden Wände sind aus Beton, die Trennwände als Holzrahmenkonstruktion ausgeführt. Die Fassaden bestehen aus vorgefertigten Elementen. Die Architekten kombinieren hier matte und satinierte, leichte und schwere...
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Kategorien: Architektur

Wundertütenkabinett in der Friedrichstraße - Baugruppenhaus für kulturelles Gewerbe in Berlin wird eröffnet

Di, 06.11.2018 - 14:59


06.11.2018
Deutschlands erste Baugruppe für kulturelles Gewerbe eröffnet ihr Haus! Das Architekturbüro Deadline (Berlin) hat mit seinem Neubau in der Berliner Friedrichstraße nicht nur architektonisch, sondern vor allem als Projektentwickler etwas geleistet. FRIZZ23 bietet Kreativwirtschaft, Kunst, Wohnateliers, Bildung, Gastronomie und Einzelhandel. Am Donnerstag, 8. November 2018 ab 17 Uhr eröffnet das Haus mit einer Vielzahl an Programmpunkten. Wichtig in architektonischer Hinsicht dürfte die Diskussion um 18 Uhr sein, die im Rahmen eines ARCH+ features stattfindet: Helmut Riethmüller, Geschäftsführer von FORUM Berufsbildung und Mitinitiator des Projekts, Manfred Kühne, Leiter der Abteilung für Städtebau und Projekte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Britta Jürgens und Matthew Griffin von Deadline Architekten, Louisa Hutton , Jurymitglied des Qualifizierungsverfahrens sowie Sonja Beeck und Arno Löbbecke als Vertreter der Baugruppe stellen FRIZZ23 vor und diskutieren über die Potentiale und Herausforderungen des Bauprojekts. Die Diskussion findet in den Räumen des FORUM Berufsbildung im Erdgeschoss des Hauses statt. Die Zeitschrift ARCH+ featured FRIZZ23 nicht nur,...
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Kategorien: Architektur

Spiel im Raster von Morscher Architekten - Erweiterung Primarschule in der Schweiz

So, 28.10.2018 - 16:31


26.10.2018
Im Dorfzentrum der Schweizer Gemeinde Täuffelen, im Verwaltungskreis Seeland, befindet sich die denkmalgeschützte Anlage einer Primarschule von 1936. Nun wurde das Ensemble, bestehend aus einem Schulhaus und einer Turnhalle, um einen Neubau ergänzt. Für den neuen Baukörper, der zwei Kindergärten und vier Kinderzimmer beherbergen sollte, hat die Gemeinde Täuffelen bereits 2015 einen Wettbewerb ausgeschrieben. Der Siegerentwurf von Morscher Architekten (Bern), die auf Schulbauten in der Schweiz spezialisiert sind, ist seit August 2018 fertiggestellt. Der dreigeschossige Neubau befindet sich am Rande des Areals und ist ähnlich wie die beiden Bestandsgebäude in Massivbauweise konzipiert. Auch im Bezug zu Proportion und Maßstab orientiert sich das neue Gebäude am Bestand und fügt sich entsprechend harmonisch in den historischen Kontext ein. Die verkeilten vorfabrizierten Betonelemente und die versetzt angelegten Fenster erzeugen trotz eubes recht strengen Rasters ein visuelles Spiel auf der Fassade. Das Gebäude besteht hauptsächlich aus Beton und Holz. Die Verwendung möglichst weniger Materialien solle eine ruhige Lernatmosphäre für Kinder bilden, erklären die Architekten ihr...
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Kategorien: Architektur

Hamburger Team gewinnt - Wettbewerb Hallig Langeneß

So, 28.10.2018 - 16:28


26.10.2018
Die Hallig Langeneß ist eine der größten Halligen vor der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste. Nun soll in Folge von Klimawandel und Meeresspiegelanstieg die Warft Treuberg erhöht und neu bebaut werden. Der im westlichen Drittel der Hallig Langeneß liegende Siedlungshügel ist seit einigen Jahren unbewohnt. Ziel des offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerbs für die Bebauung der Warft Treuberg ist die Bildung eines neuen sozialen Treffpunkts auf der Hallig. Dieser soll in Zukunft von den Einheimischen als auch von den Besuchern des umliegenden Naturschutzgebiets genutzt werden. Durch ihre Lage im Wattenmeer, sind die Halligen und ihre Bewohner von Naturbedingungen besonders betroffen. Deswegen sollte die neue Struktur auf der Warft vor allem einen Schutzraum bilden, aber auch ein Erholungsort, Wohn- und Arbeitsplatz sein. Das harmonische Zusammenspiel von Natur und Mensch war der Ausgangspunkt für einen multifunktionalen Neubau im Zentrum der Hallig. Nun ist auch die zweite Phase des Realisierungswettbewerbs, in dem diesmal neun Teilnehmer ihre präzisierten Vorschläge einreichten, abgeschlossen. Unter dem Vorsitz von Gregor Sunder-Plassmann hat die Jury die vier...
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Kategorien: Architektur

Wohnen am Hang - Haus von Jaime Cupertino in São Paulo

Fr, 26.10.2018 - 15:48


26.10.2018
Dieses Wohnhaus von Cupertino Arquitetura in São Paulo ist zwar nur 50 Meter von einer großen Erschließungsstraße entfernt, aber es liegt am Hang, und auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine geschützte Grünanlage. Das ist toll, denn diese räumliche Konstellation verleiht Grundstück und Haus trotz der zentralen, urbanen Lage ein geradezu kleinstädtisches Gefühl. Die Nachbarschaft besteht aus Häusern, die mindestens 40 Jahre oder älter sind. Und da sich die baulichen Vorschriften in diesem Zeitraum grundsätzlich verändert haben, ist für die Gegend eine atypische Grundrissgestaltung entstanden. Die gegenwärtige Gesetzeslage sieht vor, dass die Gebäudehöhe von Neubauten, im Gegensatz zu derjenigen älterer Häuser durch die Grundstücksfläche begrenzt wird. Daher liegt die Dachkante unterhalb der Nachbardächer. Das Gebäude, das insgesamt 250 Quadratmeter Fläche umfasst, situierte das ebenfalls aus São Paulo stammende Büro auf der Rückseite des Grundstücks, das Erdgeschossniveau liegt unterhalb dessen der Nachbarn. Außerdem wurde das klassische Raumprogramm umgekehrt: Die einzelnen Zimmer befinden sich auf der Straßenebene, die gemeinschaftlichen Wohnräume in den Geschossen...
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Kategorien: Architektur

Ein Berliner für Berlin - Hans Poelzig-Ausstellung im Museum für Architekturzeichnungen

Di, 16.10.2018 - 15:25


16.10.2018
Er ist mit der Stadt Berlin eng verwoben. Hans Poelzig, der sein ganzes Leben von Berlin aus tätig war, starb 1936, kurz bevor er nach Ankara emigrieren wollte. 82 Jahre nach seinem Tod zeigt das Museum für Architekturzeichnungen in Berlin ein breites Spektrum seines Werkes. Die Ausstellung eröffnet am Mittwoch, 17. Oktober und läuft bis Februar 2019. Insgesamt werden 35 Kohlestift-, Bleistift- und Pastellzeichnungen aus dem Architekturmuseum der TU Berlin zu sehen sein. Hans Poelzig ist für den Umbau des im Krieg zerstörten Großen Schauspielhauses in Berlin verantwortlich. Ebenso entwarf er dort das Haus des Rundfunks, das Kino Babylon mit acht umliegenden Wohnhäusern oder in Frankfurt am Main das monumentale I.G.-Farben-Haus, das heute unter anderem von der Goethe-Universität genutzt wird. Diese prominente Seite Poelzigs wird kontrastiert von einem Poelzig, der sich mit Malerei beschäftigte, Bühnenbilder entwarf und einst einen Tankstellenentwurf zeichnete. Damit steht der umfassend interessierte Poelzig seinen Zeitgenossen Gropius oder den Taut-Brüdern kaum nach. Eröffnung: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr Ausstellung: 18. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019, Montag bis Freitag 14 bis...
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Kategorien: Architektur

Dunkle Töne in Innsbruck - Haus der Musik von Erich Strolz und Dietrich Untertrifaller

Mo, 15.10.2018 - 15:43


15.10.2018
Am 6. Oktober wurde es mit einem Konzert des Tiroler Sinfonieorchesters eröffnet: das neue Haus der Musik in Innsbruck. Das von Erich Strolz (Innsbruck), der mit seinem Entwurf den 2014 ausgeschriebenen Wettbewerb gewann, zusammen mit Dietrich Untertrifaller Architekten (Bregenz) entwickelte Konzert- und Theatergebäude liegt im Kulturquartier der Alpenmetropole, neben dem Tiroler Landestheater am ehemaligen Standort der zu klein und unwirtschaftlich gewordenen Stadtsäle. Das unter Bauherrschaft der Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG realisierte Großprojekt wurde im Vorfeld von lokalen Medien und politischen Fraktionen kontrovers diskutiert, unter anderem weil die Baukosten von 62,7 Millionen Euro das veranschlagte Budget von 58 Millionen Euro überstiegen. Das Haus der Musik führt auf sechs Ebenen und mehr als 13.000 Quadratmetern mehrere Kulturinstitutionen zusammen: die Kammerspiele mit Bühne und Zuschauerraum für 220 Personen, zwei Konzertsäle mit 510 und 100 Plätzen, das Landeskonservatorium, das Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck und das Mozarteum. Zusätzlich stehen Räume für das Tiroler Sinfonieorchester, drei Landesmusikvereine, die Festwochen der...
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Kategorien: Architektur

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Mo, 08.10.2018 - 16:23
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Mid Century Music in London - Umgestaltung des Royal Opera House von Stanton Williams

Di, 25.09.2018 - 16:31


25.09.2018
Ein riesiger historischer Komplex wie das Royal Opera House in London führt ein gestalterisches Eigenleben, weil jenseits einiger Fixpunkte eigentlich keine architektonische Intervention je von Dauer sein wird. Die Ansprüche ändern sich und der Geschmack sowieso: Was vor wenigen Jahren noch als sinnvoll und schick galt, ist plötzlich hoffnungslos aus der Zeit gefallen. In die lange Geschichte des 1858 von Edward Middleton Barry fertiggestellten Gebäudes haben sich nun Stanton Williams (London) eingeschrieben. Ihre Lösung ist eine behutsame Öffnung, die zugleich einige Retroakzente setzt. Das Projekt wurde erstmals 2015 vorgestellt. Ausgangspunkt der Umbauten waren vor allem drei Beobachtungen: Erstens entsprachen die Zugänge an der Bow Street und der sogenannten Piazza nicht mehr den heutigen Ansprüchen nach Präsenz im Stadtraum. Zweitens war die Durchwegung im Erdgeschoss und insbesondere die Anbindung des tiefergelegenen Linbury Theatres alles andere als optimal. Und drittens sollte das Linbury Theatre, das als Studiotheater bisher eher an einen experimentellen Probenraum erinnerte, neu gestaltet werden. Hinzu kamen weitere Interventionen wie die Überarbeitung der galerieartigen....
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Kategorien: Architektur

Tropische Eishöhle - Flagship-Store in Miami von Valerio Olgiati

Do, 20.09.2018 - 13:29


19.09.2018
Eine Modemarke aus Paris, ein Architekt aus Graubünden und ein Projekt in Miami, Florida: Dass das Ergebnis am Ende einer skandinavischen Eishöhle gleicht, hätte man so sicherlich nicht vermutet. Valerio Olgiati (Flims) übernahm die Gestaltung des neuen Flagship-Stores von Céline im Miami Design District. Die Bilder zeigen ein bläulich schimmerndes Marmor-Allover, welches das tropische Klima vor der Tür vergessen lässt. Ziel sei es gewesen, so Olgiati in seinem wie immer selbst verfassten Projekttext, einen Ort zu schaffen, der eine Art inneres Universum entstehen lässt. Dass die Verbindung zur Außenwelt insbesondere im Obergeschoss bis auf eine einzige Öffnung gekappt wurde, ist also Programm. Prismatische Stützen und Körper, die teilweise die Decken durchbrechen, unterstreichen dabei noch die schneidend kühle Formensprache der Architektur. Olgiati selbst denkt bei alledem jedoch weniger an ein steinernes Haus denn an ein leichtes Zelt, was für ihn insbesondere im Erdgeschoss zum Ausdruck kommt. Und tatsächlich geben die feinen Muster im brasilianischen Marmor der Sorte Pinta Verde den Räumen auch etwas filigran-Verspieltes, was gut zum ästhetischen Image des französischen...
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Kategorien: Architektur

Fatale Personalentscheidung - Horst Seehofer entlässt Staatssekretär Gunther Adler

Mi, 19.09.2018 - 22:23


19.09.2018
Der Streit zwischen Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU) hat nun auch Auswirkungen auf die Belange der Architekten und das Thema Bau in der Bundesregierung. Zwei Tage vor dem geplanten Wohnungsgipfel der Kanzlerin verkündete der Bundesinnenminister eine fatale Personalentscheidung. Im gleichen Atemzug wie Seehofer den umstrittenen Verfassungschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) von seinem Posten entlassen und zum Staatsekretär seines Ministeriums befördert, entlässt er seinen bisherigen Staatssekretär Gunther Adler (SPD) in den vorzeitigen Ruhestand. Adler gilt als einziger Bauexperte in der Bundesregierung. Erst im März hatte Seehofer Adler als Bau- und Staatsekretär aus dem Ministerium seiner Vorgängerin Barbara Hendricks übernommen, was von Seiten der Architektenschaft mehrheitlich begrüßt wurde. Maaßen werde künftig für die Bundespolizei, Cyber- und Informationssicherheit und öffentliche Sicherheit zuständig sein, erklärte Seehofer heute auf einer Pressekonferenz. Staatssekretär Hans-Georg Engelke, ein Sicherheitsexpterte, soll künftig den Baubereich übernehmen. Zur Versetzung des Staatssekretärs Adler in den einstweiligen Ruhestand sagt der bau- und wohnungspolitische...
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Kategorien: Architektur

Fußballspielen mit Gleisanschluss - Bates Smart schlagen Stadionneubau über dem Hauptbahnhof in Sydney vor

Mo, 17.09.2018 - 21:45


17.09.2018
Klar, hier wurde in erster Linie gerendert, um einen gewagten stadtplanerischen Vorschlag zu bebildern. Aber selbst, wenn es für das Projekt momentan noch kein Planmaterial gibt, so lohnt sich der Blick nach Sydney allemal. Denn das Büro Bates Smart (Melbourne, Sydney) schlägt nicht weniger vor, als den Hauptbahnhof mit einem Sportstadion zu überbauen. Dass es sich bei dieser Idee nicht um ein verschrobenes Hirngespinst handelt, macht der Blick auf das Büro sofort klar. Bates Smart wurde 1853 gegründet und ist mit über 250 Mitarbeitern eines der führenden Planungsbüros in Australien. Ein entsprechend seriöses Büro geht nicht mit einer planerischen Luftnummer an die Öffentlichkeit. Auslöser für die Initiative der Architekten ist der Plan des Bundesstaats New South Wales, das bestehende Allianz Stadium im Moore Park, in dem Rugby- und Fußballspiele vor bis zu 45.000 Zuschauern stattfinden, abzureißen und neu zu errichten. Auf 600 Millionen Euro werden die Kosten dieses Projekts momentan beziffert. Das Interessante an der hierzu formulierten Alternative von Bates Smart sind nicht zuletzt die urbanistische Umdeutung des Stadions und die Problematisierung der Verkehrsfrage. Die...
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