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Aktualisiert: vor 1 Monat 2 Wochen

Entwürfe für Körper und Geist - Campus Masters im Februar entschieden

Mo, 11.03.2019 - 11:06


27.02.2019
Auch 2019 prämiert BauNetz wieder aktuelle Abschlussarbeiten aus Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen. In der ersten Wettbewerbsrunde des Jahres setzen sich aus zwanzig zur Abstimmung freigegebenen Projekten die Themen Sport und Gesundheit durch. Konzepte mit Fokus auf Ökologie, Nachhaltigkeit und Forschung sind ebenfalls stark vertreten. Der erste Platz geht an Klang der Stille von Viktoria Wecker. Ihr Entwurf, eine Badeanlage südlich von Weimar, schafft einen Ort der Ruhe und des Rückzugs für den stadtgeplagten Menschen. Eine starke Einbindung des Baukörpers in die Natur steht hierbei im Vordergrund. Platz zwei belegt das Nationalstadion Wien von Rene Sturm. Die multifunktionale Sportstätte soll mit variablen Tribünen und neuen Flächen für Leichtathletik und Musikveranstaltungen Nachfolger des bestehenden Ernst Happel Stadions in Wien werden. Dominik Keul erzielt mit seiner Arbeit Zeit und Raum den dritten Platz. Der Entwurf einer Forschungsstation bringt neben ihrer Nutzung durch Wissenschaftler ein öffentlich zugängliches Planetarium in die Berchtesgadener Alpen. Bernhard Popp, vom Berliner Büro Gruber und Popp Architekten, vergab dieses Mal den Architektenpreis....
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Kategorien: Architektur

Post-Post-Passage - ODA Architects planen Umbau in Rotterdam

Fr, 22.02.2019 - 14:21


22.02.2019
Das Postgebäude im Zentrum von Rotterdam wurde 1916 erbaut und gehört zu den wenigen Häusern im Stadtkern, die den Luftangriff von 1940 überstanden. Die Projektentwickler der Omnam Investment Group möchten nun mit einer Umnutzung und Erweiterung des seit über zehn Jahren leerstehenden, denkmalgeschützten Gebäudes insgesamt zur Belebung der Rotterdamer Innenstadt beitragen. Zukünftig soll ihr 58.000 Quadratmeter-Projekt um die ehemalige Postzentrale dem Shopping mit Hotel und dem Wohnen dienen. Planende Architekten sind das New Yorker Büro ODA, die sich im von der Stadt und den Investoren ausgelobten Wettbewerb gegen unter anderem Studio Libeskind oder BIG durchsetzen konnten. Die 22,5 Meter hohe, marmorne Schalterhalle mit ihrer kühnen Bogenarchitektur bleibt auch nach ihrer Sanierung von zentraler Bedeutung für den Komplex. Die beiden Eingänge am Coolsingel und Meent werden durch einen dritten am Rodezand ergänzt. Dadurch wird die Halle mit ihren zukünftigen Geschäften, Galerien, Restaurants und Cafés von allen angrenzenden Straßen aus zugänglich und fungiert als Verbindung zwischen Rotterdam Centraal und MVRDVs Markthalle. In den oberen Etagen, in denen früher die Telegrafen- und...
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Kategorien: Architektur

Ode an die Freude - Europäischer Architekturfotografie-Preis 2019 vergeben

Fr, 22.02.2019 - 14:14


22.02.2019
Architektur kann Wohlbefinden auslösen, sie kann Freude bereiten und manchmal sogar richtig Spaß machen. Diesen lustbetonten Blick auf Architektur forcierte der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild 2019: Joyful Architecture lautete das Thema des renommierten Fotopreises, der seit 1995 alle zwei Jahre und zu wechselnden Themen ausgelobt wird. Der Preis ist eine Veranstaltung des architekturbild e.V.s in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum DAM und der Bundesstiftung Baukultur. Im international ausgeschriebenen Wettbewerb waren Fotografen im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, anonym Bilder zum Thema einzureichen. Der mit 4000 Euro dotierte Preis ging an eine Bildserie des Architekten Dirk Härle. Die Jury unter dem Vorsitz von Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur, Potsdam) lobte an der Arbeit vor allem, dass sie das Besondere in scheinbar unspektakulären Situationen zeige. Freudvoll seien dabei nicht die Architekturelemente, sondern die gezeigten Szenen, ist im Jurybericht zu lesen. Zwei weitere Preise im Wert von je 1000 Euro gingen an Nikolas Fabian Kammerer (Leipzig) und das Berliner Fotodesignerduo Alexander Mai und Mikula Platz...
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Kategorien: Architektur

Zwischen Memphis-Sesseln und Carlton Regal - Tobias Groß über Marcel Breuer, Erich Brendel und Ikea-Niveau

Fr, 22.02.2019 - 14:09


22.02.2019
Am Bauhaus-Jubiläumsjahr kommt niemand vorbei. Baunetz möchte wissen, wie Architekten, Designer und Kulturschaffende heute über die vor einhundert Jahren gegründete Schule und ihre Auswirkungen denken. Mit dem Kölner Designer Tobias Groß sprachen wir über Marcel Breuer, Erich Brendel und Ikea-Niveau. Herr Groß, können Sie sich noch erinnern, wie sie zum ersten Mal mit dem Bauhaus in Berührung gekommen sind? Bereits als Kind, im Möbelhaus meines Vaters, dem »Wohnstudio Extra« in Braunschweig. Wenn wir unseren Vater besucht haben, turnten mein Bruder und ich zwischen Memphis, Postmoderne und Bauhaus-Möbeln herum. Besonders die Stahlrohr-Polster-Möbel LC2 von Le Corbusier sind mir im Kopf geblieben. Hinter ihren kubenhaften, großen Volumen konnte man sich besonders gut verstecken. Auch unsere Wohnung stand ganz im Zeichen der Moderne. In einer Inneneinrichtung aus Möbeln wie den Memphis-Sesseln First von Michele De Lucchi oder dem Regal Carlton von Ettore Sottsass habe ich auf einem großen Schlafsofa aus der Bauhaus-Epoche geschlafen. Wo ist Bauhaus für Sie heute? Überall. Und es ist genauso aktuell wie damals. Ich wohne in Köln. Die Diskussion um wertigen, flexiblen und bezahlbaren...
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Kategorien: Architektur

69. Berlinale - Filmempfehlungen der BauNetz-Redaktion

Do, 07.02.2019 - 17:58


07.02.2019
Heute beginnt in Berlin die 69. Berlinale. Die BauNetz-Redaktion empfiehlt Filme mit Architektur- und Stadtbezug. Auch diesmal feiert wieder ein Film von Heinz Emigholz Premiere auf der Berlinale. In der Sektion Forum läuft Years of Construction. Die Langzeitdokumentation verfolgt Abriss und Neubau eines Teils der Kunsthalle Mannheim von 2013 bis zur Wiedereröffnung 2018. Kontrastreiche Bilder befragen die Rolle der Architektur und reflektieren darüber hinaus das Ensemble im Gefüge der Stadt. Screenings: Montag, 11.02. 16.30 Uhr im Delphi Filmpalast, am Mittwoch, 13.02. 14 Uhr im Werkstattkino@silent green, am Freitag, 15.02. 19.15 Uhr im CineStar 8 und am Samstag, 16.02. 1o Uhr im Zoo Palast 2. In der Sektion Panorama läuft Hellhole von Bas Devos. Die Stadt Brüssel wird hier auf beeindruckende Weise gefilmt, teilweise mit 360-Grad-Aufnahmen um ein Hochhaus, in dem einer der Protagonisten lebt. Die Kamera begleitet verschiedene Personen und wird selbst zum Protagonisten, wenn sie nach den Rissen und Brüchen des Zentrums einer auch immer brüchiger werdenden Europäischen Union sucht. Screenings: Freitag, 08.02. 20 Uhr und Samstag, 16.02. 12.30 Uhr im CinemaxX 7, Samstag, 09.02....
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Kategorien: Architektur

+++ Alle Architektur-Meldungen im BauNetz +++

Do, 31.01.2019 - 23:50
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Kategorien: Architektur

Wohnungen statt Büros in Amsterdam-West - Masterplan von MVRDV

Mo, 14.01.2019 - 14:49


14.01.2019
Das einstige Dörfchen Sloterdijk im Westen von Amsterdam hat sich extrem gewandelt in den letzten 100 Jahren, so dass heute eigentlich nur noch die kleine Petruskerk an die Ursprünge erinnert. Vor allem stattliche Bürokomplexe sind hier in den letzten Jahrzehnten entstanden, doch der Entwicklungsdruck in der größten niederländischen Stadt leitet nun die nächste Phase ein: Die monofunktionalen Dienstleistungszonen verwandeln sich in zeitgenössische Wohngebiete. Etwas weiter westlich demonstriert dies bereits der Entwickler Synchroon, und nun haben MVRDV ihren Masterplan für einen früheren Bankenkomplex vorgestellt. Am Rand des Westerparks, zwischen einer Kleingartenkolonie und einer breiten Straße gelegen, handelt es sich um einen schmalen Streifen von rund 2,5 Hektar. Der wird in fünf Abschnitte aufgeteilt, die jeweils andere außenplanerische und architektonische Charakteristika haben. Die zuständigen Landschaftsarchitekten sind Gustafson Porter + Bowman (London), die vor Jahren auch die Erweiterung des Westerparks auf dem Gelände der Westergasfabriek verantwortet haben. Im Sinne eines Wohnens mitten im Park soll auf die öffentlichen Grünräume besonders viel Wert gelegt werden. Bei...
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Kategorien: Architektur

Stiftungshaus in der Einflugschneise - AFF gewinnen Wettbewerb in Berlin

Di, 08.01.2019 - 14:34


08.01.2019
Die Familie Schöpflin aus Lörrach gehörte zu den Pionieren des Versandhandels mit Textilien, und im richtigen Moment gab sie ihr Unternehmen an Quelle ab. Das Vermögen konnte dadurch zur Basis für andere wirtschaftliche Unternehmungen werden, während Quelle selbst heute längst nicht mehr als eigenständiges Unternehmen existiert. Die dritte Generation der Schöpflins ging von Beginn an eigene Wege und fand unter anderem in den USA nicht nur unternehmerischen, sondern auch künstlerischen Erfolg. Heute leben Hans Schöpflin, Heidi Junghanss und Albert Schöpflin wieder in Deutschland und haben einen Teil ihres Vermögens in eine gemeinsame Stiftung eingebracht. Diese entwickelt unter anderem in Lörrach-Brombach ein gemischtes Zukunftsquartier. Nun sind auch in Berlin zwei Neubauten mit gemeinnützigem Programm geplant. AFF Architekten konnten im vergangenen Herbst ein entsprechendes kooperatives Verfahren für sich entscheiden, das vom Berliner Büro Keller, Elles & Kollegen organisiert wurde. Das Ergebnis im Überblick:
  • 1. Preis: AFF Architekten, Berlin
  • 2. Preis: ARGE Klaus Block + Studio Kubik, beide Berlin
  • 3. Preis: 2D+, Berlin
Der Standort für das geplante Projekt befindet sich direkt an...
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Kategorien: Architektur

Individuell in der Peripherie - Wohnsiedlung von Kempe Thill in Arnheim

Di, 18.12.2018 - 15:04


18.12.2018
Wieviel Individualität ist möglich und wieviel Privatheit notwendig in einer Wohnsiedlung in der Peripherie einer größeren Stadt? Und wie lässt sich ruhiges Wohnen im Einfamilienhaus mit einer etwas höheren Dichte kombinieren? Wie also könnte eine Wohnoption für Menschen aussehen, die eine urbane Umgebung bevorzugen, dabei aber nicht auf das eigene Heim samt Garten verzichten wollen? Diese Fragen beschäftigten das Atelier Kempe Thill (Rotterdam) bei der Planung einer kompakten Wohnsiedlung im niederländischen Arnheim. Der Baustart für das Projekt war 2016. Als typologisches Experiment bezeichnen die Architekten ihren Entwurf, der eine Mischung aus Reihenhaus- und Teppichbebauung ist. Nach diesem Prinzip wären auf einer Fläche von einem Hektar rund 40 Einfamilienhäuser möglich. Konkret entstanden sind schließlich 16 Einheiten, die sich über vier Reihen erstrecken. Die Wohnstraßen zwischen den Gebäuden erlauben von der Straße aus einen direkten Zugang zu den ummauerten Gärten. Jene Bereiche zwischen halböffentlich und privat sollen den Bewohnern ein Gefühl des Lebens in einer Gemeinschaft vermitteln. In diesem Sinne wurden hier nicht nur Häuser aneinandergereiht, sondern es entstand...
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Kategorien: Architektur

Manifesta in Marseille - Künstlerische Leitung für 2020 vorgestellt

Di, 18.12.2018 - 14:31


18.12.2018
Die Manifesta, die im vergangenen Sommer in Palermo stattfand (dazu hier auch unsere Baunetzwoche), gehörte zu den bisher erfolgreichsten Ausgaben der europäischen Wanderbiennale. Die Zusammenarbeit mit dem Rotterdamer Architekturbüro OMA hat sich also gelohnt, auch wenn Direktorin Hedwig Fijen damit zunächst vielleicht ein Risiko eingegangen war. Architektur und Kunst in einem Boot, da hätten sich die Beteiligten auch leicht in die Haare kriegen können. Dass dies nicht geschah, war auch der klugen organisatorischen Struktur geschuldet, bei der sich das Architekturbüro um das räumliche Potenzial der Stadt und vier Creative Mediators um die gesellschaftliche und künstlerische Integration der Ausstellung kümmerten. Die kommende Manifesta in Marseille folgt dem gleichen Muster. Nachdem im vergangenen September bereits Winy Maas und MVRDV als Verantwortliche für die städtebaulichen Studie vorgestellt wurden, konnte nun letzte Woche das interdisziplinäre Team vervollständigt werden. Als weitere Architektin ist Marina Otero Verzier vom Het Nieuwe Instituut mit dabei, Alya Sebti von der Berliner ifa Galerie dürfte als gebürtige Marokkanerin den Blick auch über das Mittelmeer hinweg...
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Kategorien: Architektur

Ein dritter Weg - Gernot Schulz komplettiert Haus Altenberg im Bergischen Land

Mo, 17.12.2018 - 15:11


17.12.2018
Historische Orte und Gebäude dienen oft dazu, einen vereinfachten Blick auf die Vergangenheit zu unterstreichen. Kann es umgekehrt auch gelingen, die Entwicklung eines Ortes in ihrer Vielschichtigkeit erfahrbar zu machen? Und zwar jenseits von zeichenhaften Setzungen wie die im Denkmalschutz so beliebten Bauzeugnisse unter Plexiglas? Der Umbau der im Odenthal bei Köln gelegenen katholischen Jugendbildungsstätte Haus Altenberg ist ein solcher Versuch. Seit 2012 arbeitete Gernot Schulz an diesem Projekt, dessen letzter Bauabschnitt nun fertiggestellt wurde. Anhand der ehemaligen Zisterzienserabtei Altenberg, deren beeindruckende Klosterkirche diesen etwas abgelegenen Bereich des Tals dominiert, lässt sich nicht nur eine jahrhundertelange Ordensgeschichte erzählen. Äußerst interessant ist nämlich auch die Zeit nach der Säkularisierung des Klosters, in der die Anlage unter anderem als Chemiefabrik diente. Bei einer Explosion samt anschließendem Brand wurden nicht nur die Nebengebäude, sondern auch die Kirche fast zerstört. Nach Jahrzehnten als Ruine folgte dann Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiederaufbau, weshalb gerade die vermeintlich historischen Teile des Klosters keineswegs ein...
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Kategorien: Architektur

Turmartig mit modernem Gewölbe - Museum in Marbach von Webler + Geissler und Knappe Innenarchitekten

Do, 13.12.2018 - 15:22


12.12.2018
Man mag es kaum glauben, wenn man das kleine Altstadthaus in Marbach sieht, aber dieser Ort hat gewissermaßen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Revolutionierung der westlichen Seefahrt geleistet. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier nämlich der Astronom, Kartograph und Mathematiker Tobias Mayer geboren. Dessen Mondtabellen ermöglichten eine besonders präzise Standortbestimmung auf See. Seit 1988 gibt es in der Stadt am Neckar zu Ehren Mayers ein kleines Museum, das nun von Webler + Geissler Architekten (Stuttgart) nach einem Entwurf des Büros Knappe Innenarchitekten (Marbach) erweitert wurde. Die Ausstellungsarchitektur stammt von der Agentur Vista Rasch (Leinfelden-Echterdingen). Das Museum befindet sich am Göckelhof im mittelalterlichen Zentrum von Marbach, wo der Trägerverein bereits 2012 das benachbarte Gebäude zum Zweck der Erweiterung erwerben konnte. Der historische Kontext stellte dabei besondere Anforderungen, zumal das neue Gebäude größer als der abgerissene Bestandsbau ausfiel. Von Anfang an arbeitete man darum mit der Denkmalschutzbehörde zusammen. Bei der kantigen Erweiterung resultierte dies beispielsweise in der Verwendung handgeschöpfter Klinkersteine. Jene...
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Kategorien: Architektur

Im Hochwassergebiet - Fabrik von sP+a in Indien

Di, 04.12.2018 - 09:50


03.12.2018
Nordöstlich von Mumbai, der größten und bevölkerungsreichsten Stadt Indiens, befindet sich Bhiwandi. Dank der günstigen Lage in der Agglomeration entwickelte sich die Stadt im Laufe der Zeit zum Zentrum der Textilindustrie im Bundesstaat Maharashtra. Überdies ist sie seit dem Ausbau des National Highways zu einem logistisch idealen Lagerstandort geworden. Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung sind jedoch auch die Folgen des Klimawandels, die besonders Nord- und Zentralindien betreffen, hier immer extremer zu spüren. Laut unterschiedlicher Studien werden künftig katastrophale Überflutungen in der Region weiter zunehmen. Das Architekturbüro Sameep Padora & Associaties (Mumbai) hat für den Metallhersteller Vijay Transtech eine Fabrik mitten im Hochwassergebiet realisiert und dabei einen architektonischen Umgang mit den klimatischen Bedingungen entwickelt. Concrete Void (Hohlraum aus Beton) nennen die Architekten das Gebäude, für das sie eine Besonderheit des Standortes zum Ausgangspunkt nahmen: Das Grundstück lag teilweise tiefer als der sich während der Regenzeiten in der Nachbarschaft bildende Tümpel. Die Vertiefung wurde so ausformuliert, dass sie mit den Monsoonen steigendes...
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Kategorien: Architektur

Medienriese im Gerüststangenwald - Baustellenbesuch bei Axel Springer und OMA in Berlin

Do, 15.11.2018 - 17:30


14.11.2018
Von wegen Mediensterben. Wer das Berliner Baugeschehen beobachtet, kann darin gleich mehrere Hinweise dafür entdecken, dass die Verlage dem Strukturwandel ihrer Branche alles andere als tatenlos zusehen. Vor wenigen Wochen eröffnete die taz ihren Neubau an der Friedrichstraße, ARCH+ und competitionline bezogen neue Räume in der Gewerbebaugruppe FRIZZ23, die Zentrale des Suhrkamp Verlags wächst und Axel Springer bietet eine der größten Baustellen der Innenstadt. Ein Besuch. Von Friederike Meyer Es sei eine besondere Freude, ein so mittelalterliches Ereignis für ein Bauwerk feiern zu können, das im 21. Jahrhundert Zuhause ist, gab Rem Koolhaas anlässlich des Richtfests im September 2018 zu Protokoll. Wer die Absichtserklärung seines Auftraggebers liest, darf den ehemaligen Journalisten und Sieger des Architekturwettbewerbs von 2014 wörtlich nehmen. Für Axel Springer sollen Koolhaas und sein Büro OMA die Vereinzelung in der digitalen Arbeitswelt, bei der alle nur auf ihre Computerbildschirme fixiert sind, zugunsten einer transparenten, auch in ihren Sichtachsen vernetzten Arbeitsatmosphäre aufbrechen und somit Innovation, Kreativität und Inspiration ermöglichen. Schräge Betonebenen...
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Kategorien: Architektur

Regale im Halbmond - Zentralbibliothek in Calgary von Snøhetta

Do, 15.11.2018 - 15:04


15.11.2018
Ziemlich großherzig vom Bauherrn: Ein Quadratmeter in der neuen Zentralbibliothek in Calgary in Kanada hat die Calgary Municipal Land Corporation knapp 11.000 kanadische Dollar gekostet, bei einer Gesamtfläche von 22.ooo Quadratmetern. In Calgary wurde seit den Olympischen Spielen 1988 nicht mehr so viel Geld für eine öffentlich Planung in die Hand genommen wie für dieses Gebäude von Snøhetta. Der Bau ist durchaus wichtig: Über die Hälfte der Calgarians sind aktive Nutzer des Bibliothekssystems, in einer Stadt, die mit 1.2 Millionen Einwohnern wohlbemerkt keine Kleinstadt ist. 2012 beteiligten sich 16.000 Menschen, als sie über die zukünftige Rolle und Funktion der Stadtbibliothek mitentscheiden konnten. Diese war bis dato in einem Gebäude von 1964, ebenfalls in Downtown, untergebracht gewesen und zwei Drittel kleiner als der Neubau. Ein Abriss kam nicht in Frage. Die Stadt- und Bibliotheksverwaltung schrieb 2013 dann einen internationalen Designwettbewerb aus. Diesen gewannen Snøhetta für Gebäude und Grundstück, das Designbüro Dialog für die Gebäudemechanik und Entuitive für die Tragwerksplanung, letztere mit Sitz in Calgary. Damit konnte sich Snøhetta gegen die Kopenhagener...
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Kategorien: Architektur

Fassadenspiel in Lyon - Sozialer Wohnungsbau von Tectoniques architectes

Di, 13.11.2018 - 14:12


13.11.2018
Lyon wächst. Das Stadtzentrum ist dicht, der Wohnungsbau in den angrenzenden Arrondissements boomt. So auch in Mermoz, dem südöstlich der Innenstadt gelegenen 8. Bezirk. Seine Revitalisierung als Wohngegend begann vor einem Jahrzehnt, als die Autobahnbrücke, die an die A43 anschloss, abgerissen und die Straße als Stadtboulevard umgebaut wurde. Auf 6,5 Hektar wurden die bestehenden Wohnungen zum Teil abgerissen, zum Teil renoviert und durch Neubau verdichtet. Insgesamt 12 Neubauprogramme rief man ins Leben, eines davon ist das Wohnhausprojekt von Tectoniques architectes (Lyon), das im Auftrag von GrandLyon Habitat entstand. Seine 55 Wohnungen verteilen sich auf zwei fünfgeschossige Gebäude (Block 21 und 26) mit jeweils 22 und 33 Wohneinheiten. Sie liegen an der Avenue Mermoz, dem Stadtteilboulevard, und sind und über ein Treppenhaus miteinander verbunden. Auf allen Etagen befinden sich vier Wohnungen, jede mit einem Balkon zwischen 9 und 15 Quadratmeter groß. Die tragenden Wände sind aus Beton, die Trennwände als Holzrahmenkonstruktion ausgeführt. Die Fassaden bestehen aus vorgefertigten Elementen. Die Architekten kombinieren hier matte und satinierte, leichte und schwere...
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Kategorien: Architektur

Wundertütenkabinett in der Friedrichstraße - Baugruppenhaus für kulturelles Gewerbe in Berlin wird eröffnet

Di, 06.11.2018 - 14:59


06.11.2018
Deutschlands erste Baugruppe für kulturelles Gewerbe eröffnet ihr Haus! Das Architekturbüro Deadline (Berlin) hat mit seinem Neubau in der Berliner Friedrichstraße nicht nur architektonisch, sondern vor allem als Projektentwickler etwas geleistet. FRIZZ23 bietet Kreativwirtschaft, Kunst, Wohnateliers, Bildung, Gastronomie und Einzelhandel. Am Donnerstag, 8. November 2018 ab 17 Uhr eröffnet das Haus mit einer Vielzahl an Programmpunkten. Wichtig in architektonischer Hinsicht dürfte die Diskussion um 18 Uhr sein, die im Rahmen eines ARCH+ features stattfindet: Helmut Riethmüller, Geschäftsführer von FORUM Berufsbildung und Mitinitiator des Projekts, Manfred Kühne, Leiter der Abteilung für Städtebau und Projekte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Britta Jürgens und Matthew Griffin von Deadline Architekten, Louisa Hutton , Jurymitglied des Qualifizierungsverfahrens sowie Sonja Beeck und Arno Löbbecke als Vertreter der Baugruppe stellen FRIZZ23 vor und diskutieren über die Potentiale und Herausforderungen des Bauprojekts. Die Diskussion findet in den Räumen des FORUM Berufsbildung im Erdgeschoss des Hauses statt. Die Zeitschrift ARCH+ featured FRIZZ23 nicht nur,...
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Kategorien: Architektur

Spiel im Raster von Morscher Architekten - Erweiterung Primarschule in der Schweiz

So, 28.10.2018 - 16:31


26.10.2018
Im Dorfzentrum der Schweizer Gemeinde Täuffelen, im Verwaltungskreis Seeland, befindet sich die denkmalgeschützte Anlage einer Primarschule von 1936. Nun wurde das Ensemble, bestehend aus einem Schulhaus und einer Turnhalle, um einen Neubau ergänzt. Für den neuen Baukörper, der zwei Kindergärten und vier Kinderzimmer beherbergen sollte, hat die Gemeinde Täuffelen bereits 2015 einen Wettbewerb ausgeschrieben. Der Siegerentwurf von Morscher Architekten (Bern), die auf Schulbauten in der Schweiz spezialisiert sind, ist seit August 2018 fertiggestellt. Der dreigeschossige Neubau befindet sich am Rande des Areals und ist ähnlich wie die beiden Bestandsgebäude in Massivbauweise konzipiert. Auch im Bezug zu Proportion und Maßstab orientiert sich das neue Gebäude am Bestand und fügt sich entsprechend harmonisch in den historischen Kontext ein. Die verkeilten vorfabrizierten Betonelemente und die versetzt angelegten Fenster erzeugen trotz eubes recht strengen Rasters ein visuelles Spiel auf der Fassade. Das Gebäude besteht hauptsächlich aus Beton und Holz. Die Verwendung möglichst weniger Materialien solle eine ruhige Lernatmosphäre für Kinder bilden, erklären die Architekten ihr...
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Kategorien: Architektur

Hamburger Team gewinnt - Wettbewerb Hallig Langeneß

So, 28.10.2018 - 16:28


26.10.2018
Die Hallig Langeneß ist eine der größten Halligen vor der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste. Nun soll in Folge von Klimawandel und Meeresspiegelanstieg die Warft Treuberg erhöht und neu bebaut werden. Der im westlichen Drittel der Hallig Langeneß liegende Siedlungshügel ist seit einigen Jahren unbewohnt. Ziel des offenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerbs für die Bebauung der Warft Treuberg ist die Bildung eines neuen sozialen Treffpunkts auf der Hallig. Dieser soll in Zukunft von den Einheimischen als auch von den Besuchern des umliegenden Naturschutzgebiets genutzt werden. Durch ihre Lage im Wattenmeer, sind die Halligen und ihre Bewohner von Naturbedingungen besonders betroffen. Deswegen sollte die neue Struktur auf der Warft vor allem einen Schutzraum bilden, aber auch ein Erholungsort, Wohn- und Arbeitsplatz sein. Das harmonische Zusammenspiel von Natur und Mensch war der Ausgangspunkt für einen multifunktionalen Neubau im Zentrum der Hallig. Nun ist auch die zweite Phase des Realisierungswettbewerbs, in dem diesmal neun Teilnehmer ihre präzisierten Vorschläge einreichten, abgeschlossen. Unter dem Vorsitz von Gregor Sunder-Plassmann hat die Jury die vier...
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Kategorien: Architektur

Wohnen am Hang - Haus von Jaime Cupertino in São Paulo

Fr, 26.10.2018 - 15:48


26.10.2018
Dieses Wohnhaus von Cupertino Arquitetura in São Paulo ist zwar nur 50 Meter von einer großen Erschließungsstraße entfernt, aber es liegt am Hang, und auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine geschützte Grünanlage. Das ist toll, denn diese räumliche Konstellation verleiht Grundstück und Haus trotz der zentralen, urbanen Lage ein geradezu kleinstädtisches Gefühl. Die Nachbarschaft besteht aus Häusern, die mindestens 40 Jahre oder älter sind. Und da sich die baulichen Vorschriften in diesem Zeitraum grundsätzlich verändert haben, ist für die Gegend eine atypische Grundrissgestaltung entstanden. Die gegenwärtige Gesetzeslage sieht vor, dass die Gebäudehöhe von Neubauten, im Gegensatz zu derjenigen älterer Häuser durch die Grundstücksfläche begrenzt wird. Daher liegt die Dachkante unterhalb der Nachbardächer. Das Gebäude, das insgesamt 250 Quadratmeter Fläche umfasst, situierte das ebenfalls aus São Paulo stammende Büro auf der Rückseite des Grundstücks, das Erdgeschossniveau liegt unterhalb dessen der Nachbarn. Außerdem wurde das klassische Raumprogramm umgekehrt: Die einzelnen Zimmer befinden sich auf der Straßenebene, die gemeinschaftlichen Wohnräume in den Geschossen...
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