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Aktualisiert: vor 1 Woche 3 Stunden

Kontrast zum Reglement - Gonzalez Haase realisieren Baugruppenprojekt in Berlin

Do, 11.01.2018 - 14:51


11.01.2018
Mit ihrem ersten Wohnhaus haben Gonzalez Haase Architekten (Paris, Berlin) eine Lücke in der schmalen Ohmstraße im Grenzgebiet zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg geschlossen und einen abwechslungsreichen Wohnraum geschaffen. Der gesamte Straßenzug steht unter Denkmalschutz und wird von Altbauten der Gründerzeit, Brachen, Plattenbauten und Industrieanlagen umgeben. Den fast dörflichen Charakter des Gebiets suchen die Behörden zu erhalten, was das heute zeitgemäße Bauen zu einer Herusforderung macht. In der Fassade des Neubaus folgen Farbgebung, Geschoss- und Traufhöhe, Gesimsverläufe und Sockelzonen, die sich von den Vorgaben der historischen Nachbarn ableiten lassen, strengen Auflagen. Und so ist die zurückhaltende, helle Fassade zur Straßenseite ein Produkt des baurechtlichen Regelwerks und war im Entwurf Nebensache. Hinter der Fassade verbirgt sich der Kontrast zum Reglement: lichte und lufte, sehr qualitätsvolle und großzügige Wohnräume in Berliner Optik. Eine Kombination aus Sichtbeton, Holzelementen, weißen Wänden und großen Fensterflächen, die Licht und Raumvolumen in den Vordergrund stellen. Unterschiedliche Raumhöhen, vertikale Verbindungen und die Asymmetrie der Fenster,...
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Kategorien: Architektur

+++ Alle Architektur-Meldungen im BauNetz +++

Mi, 10.01.2018 - 19:43
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Kategorien: Architektur

Moderne Politik hinter Nachkriegsfassade - Niedersächsischer Landtag von blocher partners in Hannover

Di, 09.01.2018 - 14:32


09.01.2018
1.600 Sprinklerköpfe, 125 Brandschutzklappen, 300 Kilometer Kabel, viereinhalb Kilometer Lüftungskanäle und drei Kilometer Wasserrohre. Verbaut in 4.000 Kubikmetern Beton, 300 Tonnen Stahltragwerk und 700 Tonnen Bewehrung. 100 Einfamilienhäuser ließen sich damit errichten, entstanden ist aber ein modernes Parlamentsgebäude, das sich aus mehreren Zeitschichten zusammensetzt. Das Vorhaben blickt auf eine lange Planungsgeschichte zurück, bei der mehrfach der Nachkriegsbau von Dieter Oesterlen auf der Kippe stand. Nach anhaltendem Protest konnte man sich aber zumindest zu einem Teilerhalt entschließen. An der Bedeutung des Projekts besteht also kein Zweifel, und zur Eröffnung Ende Oktober 2017 kam denn auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ans Leineufer. Verantwortlich für den dreijährigen Umbau des Niedersächsischen Landtags sind blocher partners aus Stuttgart. Sie konnten 2013 den letzten einer Reihe von Wettbwerb gewinnen, die seit 2002 veranstaltet worden waren. Nun ist quasi ein Neubau hinter renovierter, denkmalgeschützter Fassade entstanden. Diese Hülle wurde von Oesterlen als Kontrapunkt zum klassizistischen Bau von Georg Ludwig Friedrich Laves konzipiert. Mehr als...
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Kategorien: Architektur

Altstadtreparatur mit Tücken - Kulturzentrum in Odense von C.F. Møller

Di, 09.01.2018 - 14:04


09.01.2018
Die dänische Stadt Odense hat zwar nur 170.000 Einwohner, ist aber trotzdem der drittgrößte Ort des Landes. Sie liegt verkehrsgünstig in der Mitte Dänemarks und darf sich darüber freuen, dass hier der weltbekannte Autor Hans Christian Andersen geboren wurde. Zu dessen Ehren soll dort in den nächsten Jahren ein neues Museum von Kengo Kuma enstehen, aber der Blick nach Odense lohnt momentan nicht nur aufgrund des professionell vermarkteten Märchenerbes. Auch sonst tut sich in architektonischer und stadtplanerischer Hinsicht gerade etwas im historischen Kern der Stadt. Mit dem multifunktionalen Kulturzentrum Odeon, das im letzten Jahr feierlich eröffnet wurde, haben C.F. Møller Architects (Aarhus) nämlich gerade ein ausladendes Haus abgeliefert, das erheblich zur kulturellen Neuerfindung der Stadt beitragen soll. Der riesige Komplex bietet vier Säle für Theater- und Musikaufführungen sowie Räume für Konferenzen und Ausstellungen. Eine Theater- und eine Musikhochschule finden sich hier ebenso wie Gastronomie und Geschäfte. Sogar studentisches Wohnen wurde in den Riesenkomplex integriert. Der Neubau geht auf einen Wettbewerb zurück, den die Architekten vor zehn Jahren für sich...
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Kategorien: Architektur

Vogelperspektive - BAUNETZWOCHE#503

Do, 21.12.2017 - 14:01


21.12.2017
  • Dossier: Dächer sind nicht nur notwendige und beliebte Wohnlagen, ihre Qualitäten weiß man immer öfter auch für andere Nutzungen zu schätzen. Ein Blick aus der Vogelperspektive zeigt, was sich jenseits der Traufhöhe tut und warum dort unsere urbane Zukunft liegen könnte.
  • Glaube und Gestaltung: Hans van der Laan war Architekt, Theoretiker und Mönch, seine realisierten Projekte zeugen von kompromissloser Modernität.
  • Città Eterna: Ein neuer Bildband zeigt das historische Rom jenseits der Tourismus-Werbung.
Bild: Wohninstallation von PUP Architects, Foto von Jim Stephenson
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Kategorien: Architektur

Licht und Ruhe in Lissabon - Gemeindezentrum von Plano Humano

Fr, 15.12.2017 - 14:56


15.12.2017
Berliner überwintern neuerdings gerne in Lissabon, besonders weil die portugiesische Hauptstadt mit einer dynamischen Kulturszene aufwartet. Doch nicht nur das säkulare, auch das religiöse Leben ist in der Stadt äußerst vital. Die Kirche Santo António de Moscavide im Norden Lissabons etwa hat soeben ihr Gemeindezentrum erweitert. Das Lissaboner Büro Plano Humano Arquitectos zeichnet sich verantwortlich für die Integration des neuen Gebäudes an die bestehende Kirche aus den Neunzigerjahren. Positioniert ist das Bauensemble am südlichen Ende eines von drei Straßen umgebenen Grundstücks. Zwei Anliegerstraßen und die Avenue Moscavide, die Hauptachse des Wohnbezirks an dem sich der Vorplatz der Kirche orientiert, begrenzen das Grundstück. Der Neubau zeigt sich als einfaches Gebäudevolumen aus Beton. Licht ist ein elementares Mittel in der Architektur von Gotteshäusern. Im vorliegenden Fall schafft es Verbindungen. Das große, zentral gelegene Oberlicht lässt Tageslicht von außen in das Innere ein, verknüpft Räume miteinander und scheint in die Auferstehungskapelle, wo es eine Analogie mit der liturgischen Passage schaffen soll. Im Untergeschoss und im Erdgeschoss liegen Räume für...
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Kategorien: Architektur

Leben in der Box - Wohnhaus von Muoto in Paris

Fr, 15.12.2017 - 14:37


15.12.2017
Es war ein interessanter Bauplatz für die Architekten vom Pariser Studio Muoto: auf einem Hügel im 20. Arrondissement der französischen Hauptstadt mit fantastischem Blick über die östliche Dächerlandschaft. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Père-Lachaise-Friedhof gelegen und gegenüber eines großen Wasserrevoirs, das oberirdisch von einer offenen Rasenfläche bedeckt ist. Auf diese grüne Leere antworteten sie mit dem Entwurf eines abstrakten architektonischen Gegenparts: ein siebengeschossiges Wohngebäude in Form eines Riegels, dessen horizontale Ausrichtung auf Höhe des dritten Geschosses von einer vertikalen Öffnung gebrochen wird. Sie gibt den Blick auf die dahinterliegende Wohnbebauung aus den Siebzigerjahren frei. Der Giebelbereich ist in der für Paris typischen Art und Weise leicht abgeschrägt. Die minimale schwarze Fassade wird charakterisiert durch einen vorgelagerten beweglichen Sonnenschutz, mit dem Balkone und Fenster komplett verdeckt werden können. Die drei mal drei Meter großen weißen Rollos umgeben den Baukörper wie eine zweite Hülle. Sie verleiht dem streng geometrisch auftretenden Gebäude je nach individueller Nutzung durch die Bewohner einen eher offenen oder eher...
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Kategorien: Architektur

Spanien 1951: Moderne in Opposition - BAUNETZWOCHE#502

Do, 07.12.2017 - 14:04


07.12.2017
  • Dossier: Was vermag Architektur in Zeiten der Repression? Trotz Franco gelang es der spanischen Avantgarde nach dem Krieg langsam wieder Fuß zu fassen. Zwischen Anpassung und Aufbruch waren es lokale Traditionen und internationale Bezüge, die die Architekten faszinierten. Nicht zuletzt ihre Ideen halfen dem Land nach dem Ende der Diktatur, ein neues, weltzugewandtes Selbstverständnis zu entwickeln.
  • Moderne in den Bergen: Armando Ronca prägte über viele Jahrzehnte das Bauen in Südtirol, doch heute ist sein Werk bedroht. Eine Monografie und eine Ausstellung in Meran wollen dies ändern.
  • Zukunft auf dem Land: Rem Koolhaas blickt für das Guggenheim Museum in New York auf den Raum jenseits der Städte und Metropolen.
Bild: Edificios Trade in Barcelona von Josep Antoni Coderch (1968), Foto von Klaus Englert
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Kategorien: Architektur

Allmann Sattler Wappner und Ingo Maurer - Start für U-Bahn-Ausbau am Marktplatz in Karlsruhe

Mi, 29.11.2017 - 09:32


28.11.2017
Bereits seit 10 Jahren wird in Karlsruhe im Innenstadtbereich an der Tieferlegung der Straßenbahn gebaut und noch deutlich länger daran geplant. Anders als bei den Nachbarn in Stuttgart gab es gegen dieses Vorhaben jedoch wenig Widerstand. Das mag an der Volksabstimmung gelegen haben, mit der die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an beteiligt waren. Und ja, es handelt sich hier auch um ein Projekt, dessen Nutzen sich beim verkehrsfreien Flanieren künftig sehr konkret erfahren lässt. Zur Akzeptanz beigetragen haben dürfte außerdem der schöne Infopavillon von Kränzle+Fischer-Wasels, der 2010 eröffnet wurde. Bei aller Harmonie: Nur um Peanuts geht es auch hier nicht, mindestens eine Milliarde Euro dürften am Ende im Boden landen. Dafür bekommt Karlsruhe aber auch Einiges, sieben unterirdische Stationen sind unter anderem geplant. Von denen wird ab 2018 am Markplatz die erste ausgebaut werden. Das Gestaltungskonzept für alle Stationen stammt von Allmann Sattler Wappner Architekten, die sich mit Ingo Maurer Lichtdesign zusammengetan haben. Bereits 2004 hatte das Team den Wettbewerb für sich entscheiden können. Der Rohbau mit den notwendigen Tunnelabschnitten und Bahntrassen ist bereits...
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Kategorien: Architektur

Bauen oder Architektur? - 22. Gespräch des Bund Deutscher Architekten in Berlin

Di, 28.11.2017 - 14:21


28.11.2017
Was ist der Unterschied zwischen Überleben und Leben? Zwischen Notwendigem und Wünscheswertem? Und wo verortet sich da die Architektur? Angesichts einer immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich und der daraus erwachsenden sozialen Ungleichheit stellen sich diese Fragen auch und gerade im Baugeschehen, meint der Bund Deutscher Architekten. Und lädt deshalb unter dem Motto Das rechte Maß zum 22. Mal nach Berlin. Dabei bewegt sich das Gespräch im Deutschen Architektur Zentrum am Samstag, den 2. Dezember 2017 an der Schnittstelle zwischen Theorie und gesellschaftlicher Aufgabe der Architektur. Es sprechen unter anderem Architekt Van Bo Le-Mentzel, Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, und Stadtplaner Rainer Hehl. Perspektiven aus den Bereichen Mode, Essen und Konsum zeigen Kunsthistorikerin Bettina Köhler, Philosoph Christian Neuhäuser und Historiker Josef Matzerath auf. Immer auf der Suche nach Antworten zur Frage: Wo liegt der Unterschied zwischen Bauen und Architektur, zwischen Bedarf und Bedürfnis? Anmeldung unter: www.bda-architekten.de/berlinergespraech. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, es besteht vor Ort außerdem die Möglichkeit, die...
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Kategorien: Architektur

Inspiration Siebzigerjahre - Verwaltungsbau von Jagsch Architekten in Kaiserslautern

Mo, 27.11.2017 - 18:50


27.11.2017
In Kaiserslautern wurde vor kurzem das neue Haus für den Kundenservice der Stadtbildpflege eröffnet. Da stellt sich zuerst einmal die Frage: Was ist die Stadtbildpflege? Hat das was mit Denkmalschutz zu tun? Oder mit konservativ orientiertem Städtebau? Weit gefehlt, die Antwort ist geradezu ernüchternd: Die Stadtbildpflege kümmert sich um Müllabfuhr, Straßenreinigung und den Unterhalt der Grünflächen in Kaiserslautern. Der Kundenservice ist dementsprechend auf einem Betriebsgelände am Stadtrand angesiedelt, als Erweiterung eines Bestandsbaus aus den Siebzigerjahren. Damals wurde mit Waschbetonplatten und Narzissengelb gearbeitet. An der Fassade des Neubaus setzten Jagsch Architekten (Kaiserslautern) nun auf schwarze Platten aus Faserzement und einen Farbverlauf von Orange über Narzisse zu strahlendem Gelb. Die Architekten suchten also die formale Auseinandersetzung mit dem Bestand, so simpel und unscheinbar dieser auch auf den ersten Blick wirken mag. Doch das Ergebnis überzeugt und ist der Aufgabe angemessen. Das Haus markiert den Eingang zum weitläufigen Areal der Stadtbildpflege. Es hat einen gewissen repräsentativen Anspruch und soll auf Kunden einladend wirken. Dass dies...
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Kategorien: Architektur

Beton statt Silber - Freilufttheater in Antofagasta im Norden Chiles

Mo, 27.11.2017 - 16:06


27.11.2017
Die Ruinen von Huanchaca am Rand der chilenischen Großstadt Antofagasta sehen zwar aus wie die archaischen Überreste einer alten Zivilisation, aber es handelt sich bei ihnen um ein Industriedenkmal aus dem vorletzten Jahrhundert. Rund ein Jahrzehnt wurde hier ab 1892 Silber verarbeitet, doch dann machte der Weltmarkt die Gießerei überflüssig. Nicht zuletzt dank ihrer beeindruckenden Ausmaße wurden die Hinterlassenschaften aber schon in den Siebzigerjahren unter Schutz gestellt. Einem Masterplan von Marco Polidura folgend wird das Areal nun Stück für Stück entwickelt. Nach einem Museum, das der nahen Atacama-Wüste gewidmet ist, entstand dort nun im letzten Jahr ein kleines Freilufttheater für bis zu 300 Personen.

 Das Projekt von Ramón Coz, Marco Polidura, Benjamín Ortiz und Sebastián Alvarez war bereits eines der Ziele der Chile-Exkursion des Lehrstuhls von Ansgar und Benedikt Schulz, die das BauNetz im vergangenen Herbst präsentiert hat. Seither wurden die letzten Baumaßnahmen beendet und das Freilufttheater von Sergio Pirrone umfassend dokumentiert. Die Architektur orientiert sich ganz offensichtlich an der besonderen Umgebung: Sie fügt sich ein in die Topografie, als sei sie...
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Kategorien: Architektur

Zweites Projekt für New Yorks Public Library - Mecanoo und Beyer Blinder renovieren auch Stammsitz am Bryant Park

Mo, 27.11.2017 - 14:56


27.11.2017
Sie haben die Reifeprüfung wohl bestanden: Nachdem die beiden Architekturbüros Mecanoo (Delft) und Beyer Blinder (New York) bereits damit begonnen haben, eine Zweigstelle der Public Library zu renovieren, erhielten sie jetzt vom Präsidium des New Yorker Bibliotheksverbunds den Zuschlag, auch das historische Hauptgebäude schräg gegenüber zu modernisieren. Beide Büros legten nun einen Masterplan vor, nach dem sie den ikonischen wuchtig-klassizistischen Bau der Architekten Carrère & Hastings an der Fifth Avenue in New York umgestalten wollen. Seit 2006 wird das ehrwürdige Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, das derzeit nach dem Finanzinvestor Stephen A. Schwarzman benannt ist, schrittweise renoviert. Bereits 144 Millionen Dollar sind etwa in den Ausbau der unterirdischen Depots, der Wiederherstellung zweier Brunnen vor dem Gebäude und einer Erneuerung der Infrastruktur geflossen. Mecanoo und Beyer Blinder werden nun eine der wichtigsten Etappen in der Generalüberholung der Bibliothek übernehmen. Ihr Auftrag: 20 Prozent mehr öffentlich nutzbaren Raum im Gebäude schaffen, die Wegeführung verbessern und einzelne Säle restaurieren. Wie es auch die kürzlich abgeschlossene Restaurierung...
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Kategorien: Architektur

Besser bauen in Dubai - Apartmenthäuser von AD&D

Mo, 20.11.2017 - 17:07


20.11.2017
Die Baugeschichte der Wohnanlage Al-Safeena klingt ungewöhnlich für Dubai. Denn noch immer entstehen in dem Emirat neunzig Prozent aller Bauprojekte auf neu erschlossenen Grundstücken. Meist sind es üppige Einfamilienhäuser mit großzügiger Garagenzufahrt und eigenem Pool. Bei den elf Apartmenthäusern im Dubaier Stadtteil Jumeirah, geplant vom Büro AD&D Architecture, Design & Development (Dubai) war das etwas anders. Flache Häuser aus den Achtzigerjahren wurden abgerissen um stattdessen neu und vor allem dichter zu bauen. Der Bauherr, ein Familienunternehmen namens Kanoo mit Hauptsitz in Bahrain, wünschte einen zweigeschossigen, modernen Wohnungsbau mit möglichst vielen Einheiten, die er vermieten will. Über einen mittigen Privatweg fanden die Architekten die beste Ausnutzung für das 4.600 Quadratmeter große Grundstück, das nur von einer Seite aus erschlossen war. Zwei der elf Wohneinheiten mussten extra genehmigt werden. Denn verdichtetes Wohnen im oberen Preissegment passt nicht in das Konzept der Behörden im Land des ausufernden, überdimensionierten Wohnungsbaus. Dennoch bietet jedes der elf Townhäuser 380 Quadratmeter Nutzfläche, eine große Küche, Wohnzimmer und vier...
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Kategorien: Architektur

Radioaktivität hinter Holz - Glass Kramer Löbbert gewinnen Wettbewerb bei München

Mo, 20.11.2017 - 14:40


20.11.2017
Nur einen Steinwurf von der nördlichen Münchner Stadtgrenze entfernt liegt der 50 Hektar große Forschungscampus Neuherberg. Das Areal auf dem Gebiet der Gemeinde Oberschleißheim ist Standort des Helmholtz Zentrums München, das hier insbesondere zu chronischen und komplexen Krankheiten forscht. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat hier einen Dienstsitz. Da der Bestandsbau aus dem Jahr 1979 nicht mehr den heutigen Ansprüchen entspricht, wurde Anfang des Jahres ein nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb für einen Neubau ausgelobt. 21 Teilnehmer wurden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgewählt. Vor einigen Wochen tagte das Preisgericht unter Vorsitz von Markus Hammes aus Stuttgart. Gewonnen haben Glass Kramer Löbbert Architekten (Berlin). Vergeben wurden außerdem ein zweiter und zwei dritte Preise sowie zwei Anerkennungen:
  • 1. Preis: Glass Kramer Löbbert Architekten (Berlin)
  • 2. Preis: gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Berlin)
  • 3. Preis: Staab Architekten (Berlin)
  • 3. Preis: Max Dudler Architekten (Berlin)
  • Anerkennung: Fritsch und Tschaidse Architekten (München)
  • Anerkennung: ARGE mtp architekten (Frankurt a.M.) und sinning architekten (Darmstadt)
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Kategorien: Architektur

Liebesbeweis - Studio KO bauen Museum für Yves Saint Laurent in Marrakesch

Fr, 17.11.2017 - 18:45


15.11.2017
Marrakesch war für Yves Saint Laurent bis zu seinem Tod 2008 Ersatzheimat. In der Roten Stadt im Süden Marokkos entdeckte er Farbe und Licht, nirgends wirkte er kreativer und fand zugleich einen Rückzugsort vom hektischen Modebusiness. Wie stark der Modemacher von Marrakesch geprägt wurde, zeigt das kürzlich eröffnete Museum von Studio KO. In seinen Tagebüchern beschreibt Yves Saint Laurent seine Zeit in Marrakesch als überaus glücklich. Land und Leute erinnerten ihn an seine Kindheit in der algerischen Stadt Oran. Obwohl Saint Laurent in Algerien geboren und aufgewachsen ist, war es Marokko, das zu seinem zweiten Zuhause wurde. Die Farben, das Licht, die schmuckvollen Gebäude und farbigen Kleider inspirierten ihn zu seinen Entwürfen. So kreativ wie in Marrakesch war der Modeschöpfer nirgendwo. Das neue YSL-Museum ist daher nicht nur dem Werk des 2008 verstorbenen Künstlers gewidmet, sondern auch Marokko selbst. So erinnern die kleinen grünen Kacheln im Eingang an die Fliesen in den viereckigen Minaretten der marokkanischen Großstadt und die rosa schimmernden Mauern an die Granitberge des Ourika-Tals, eine Stunde von Marrakesch entfernt. Liebe auf den ersten Blick 1966 reiste Yves...
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Kategorien: Architektur

To Go or Not to Go - World Architecture Festival in Berlin

Mo, 13.11.2017 - 14:36


13.11.2017
Das World Architecture Festival (WAF) feiert sein zehnjähriges Bestehen und findet von Mittwoch, 15. bis Freitag, 17. November zum zweiten Mal hintereinander in Berlin statt. Das WAF ist inzwischen so groß, dass es auf den ersten Blick unübersichtlich wirkt. Programmdirektor Paul Finch, zugleich Chefredakteur von The Architectural Review und The Architects' Journal, klappert medienwirksam das ganze Jahr über. Eine Unmenge an Preisen wird verliehen, außerdem gibt es das so genannte Schwesterfestival INSIDE für Innenarchitektur. Im dreitägigen Vortragsprogramm sind unter anderem Alison Brooks, Rafael Viñoly, Pierre de Meuron, Charles Jencks, Louisa Hutton und Francis Kére angekündigt. Viele Architekten hierzulande kritisieren das WAF als kommerzielle Veranstaltung, die aufgrund der hohen Teilnahmegebühren interessante Positionen ausschließt. Andere, vor allem Architekten aus Asien und Nordamerika, haben es seit Monaten im Kalender notiert und budgetiert. So waren vergangenes Jahr in der Arena in Berlin-Kreuzberg viele motivierte, geschäftige Menschen von weither zu sehen, für die Architektur in erster Linie Business und in zweiter Linie Spaß bedeutet. Eintrittpreise von bis zu 1.625...
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Kategorien: Architektur

Pastell im Park - Wohnbau von Armon Semadeni in Zürich

Fr, 10.11.2017 - 09:19


09.11.2017
Wieder ein Grund, neidisch in die Schweiz zu schauen: In gewohnt hoher Qualität haben Armon Semadeni Architekten die Wohnsiedlung Kronenwiese am Schindlerpark in Zürich errichtet. 99 Wohnungen, Gewerberäume, Kindergarten, Hort und Krippe sind in einem Gebäudekomplex auf 16.200 Quadratmetern untergebracht. Nachdem die Architekten im offenen Projektwettbewerb 2010 den ersten Platz belegt hatten, begannen sie 2013 mit dem Bau des umgerechnet 42 Millionen Euro teuren Projektes.



 Nicht nur die integrierten Betreuungseinrichtungen machen die Anlage zum idealen Familienwohnort. Auch die große Bandbreite an Wohnungsgrößen und -ausrichtungen, die Abstellräume für Fahrrad und Kinderwagen und die Lage im Grünen sind für das Leben mit Kindern ideal. Das große Volumen in Hanglage ist in drei- bis fünf-geschossige Abschnitte gegliedert. Inmitten der Blockrandbebauung liegt ein Gemeinschaftsgarten, der sich zum Park hin öffnet und dennoch viel Privatsphäre bietet. Neben den durchdachten Grundrissen zeichnen Materialität und Detaillierung (nach Schweizer Tradition) das Haus aus: Zur Straße hin differenzieren Putz, Sichtbeton und Kacheln das sperrige Volumen. Im Hof scheinen sich die Balkone an...
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Kategorien: Architektur

Im Osten nichts Neues - Hochhaussiedlung in China von Peter Ruge Architekten

Di, 07.11.2017 - 14:47


07.11.2017
Hangzhou ist eine Stadt im Osten Chinas mit über neun Millionen Einwohnern, 1970 waren es kaum eine Million. Aufgrund dieses starken Bevölkerungszuwachses ist auch das neue Wohngebiet von Peter Ruge Architekten aus Berlin mit 1.000 Wohneinheiten im Osten Hangzhous entstanden. Große deutsche Büros wie gmp, Albert Speer & Partner oder KSP Engelmann sind bereits seit den 1990er Jahren in China tätig. Der Markt hat sich jedoch seit 2000 auch für kleinere Büros geöffnet. Peter Ruge zum Beipsiel hat schon Projekte wie das Kongresszentrum, das sich ebenfalls in Hangzhou befindet, realisiert. Dabei sind ausländische Büros bei der Umsetzung von Projekten in China mit vielen Auflagen konfrontiert. Unter anderem ist die Zusammenarbeit mit einem staatlichen chinesischen Büro, einem sogenannten lokalen Designinstitut (LDI), Pflicht. Das war auch bei diesem Projekt der Fall: Peter Ruge Architekten erstellten den Masterplan und die Entwurfs- und Fassadenplanung und waren bei der Genehmigungs- und Ausführungsplanung nur beratend tätig. Auf dem 85.700 m2 umfassenden Grundstück entstanden mehrgeschossige Wohnhäuser und Wohnhochhäuser sowie Townhäuser, Gewerbeflächen, ein Kindergarten und eine...
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Kategorien: Architektur

Österreichischer Pavillon - Biennale-Team für Venedig 2018 steht fest

Mo, 06.11.2017 - 14:37


06.11.2017
Auf der Architektur-Biennale 2016 in Venedig zeigten sich Deutschland und Österreich einvernehmlich. Und das trotz eines schwerwiegenden Themas, das beide Länder zur Diskussion stellten: Wie lässt sich architektonisch mit Flucht und Vertreibung umgehen, fragten die Kuratoren. Damit spiegelte die Biennale direkt die politischen Ereignisse in Europa wider, die im Sommer 2015 in die Flüchtlingskrise mündeten. Auf der kommenden 16. Architektur-Biennale in Venedig gehen Deutschland und Österreich thematisch verschiedene Wege. Während die Kuratoren des deutschen Pavillons GRAFT mit Marianne Birthler ein politisches Thema, nämlich das der Mauern und Grenzen aufgreifen wollen, wird sich die österreichische Kommissärin Verena Konrad (Dornbirn) auf ein eher klassisches Sujet der Architekturtheorie besinnen: Stadtraum und Architektur als gebaute Landschaft. Konrads, die Direktorin des Vorarlberger Architektur Instituts, besaß freie Hand in der inhaltlichen und personellen Wahl für ihren Beitrag zur Biennale. Heute hat sie die drei Teams bekannt gegeben, mit denen sie bis 2018 eine dreiteilige Installation für den österreichischen Pavillon erarbeiten möchte: Henke Schreieck Architekten (Wien),...
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