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Aktualisiert: vor 1 Monat 2 Wochen

Eine Woche Warschau. Teil 2/5 - Studierende der TU München auf Exkursion

Mi, 21.06.2017 - 17:34


20.06.2017
>> alle Beiträge der Warschau-Exkursion Wollt ihr ein Hochhaus, ein Wohnviertel oder eine U-Bahn? Vor dieser, in der Geschichte wohl einmaligen Frage, standen die Warschauer im Zuge des Wiederaufbaus, als die Sowjets ihnen ein Geschenk machen wollten. Obwohl sie sich etwas anderes gewünscht hatten, wurde 1952 der Grundstein für den Bau des Palastes der Kultur und der Wissenschaft gelegt, der heute vielen als das Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt gilt. Für Andreas Hild, Professor am Lehrstuhl Entwerfen und Baudenkmalpflege der TU München, und seine Studenten gehörte der Besuch in dem Hochhaus mit den 3000 Räumen zu einem Höhepunkt der fünf-tägigen Exkursion. Was sie dort vorfanden, sehen Sie heute unter anderem in Teil 2 unserer Reihe zur Warschau-Exkursion. Rundgang: Sozialistischer Realismus in Reinkultur. Der Kulturpalast mit Faltmodell Detail: Warschaus Straßen und Plätze. Im Sturz durch Zeit und Raum Symbol des politischen Tauwetters. Faltmodell Dom Chlopa Rundgang: Die Bibliothek der Wirtschaftshochschule beherbergt den wohl schönsten Lesesaal von ganz Polen Andreas Hild verbrachte mit seinen Studierenden im Mai fünf Tage in Warschau. Das gesammelte Wissen,...
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Kategorien: Architektur

Gehry und Caruso dabei - Shortlist für DAM-Preis 2018 veröffentlicht

Di, 20.06.2017 - 17:59


20.06.2017
Aus rund 100 Nominierungen hat die Jury des DAM-Preises 22 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Unten ihnen sind Florian Nagler Architekten (München) mit der Parkplatzüberdachung am Dantebad, Gehry Partners (Los Angeles) mit dem Pierre-Boulez-Konzertsaal der Barenboim-Said-Akademie in Berlin und die Bremer Landesbank von Caruso St John (London/Zürich). In der Auswahl spiegeln sich auch aktuelle gesellschaftliche Themen wider, so wurden zum Beipspiel das Projekt Gemeinschaftshaus für die Flüchtlingsunterkunft Spinelli in Mannheim, entworfen vom Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern, und der Coworking Space Hafven von Mensing Timofticiuc (Berlin) in Hannover ausgewählt. Klarer Fokus der Shortlist: Wohnungsbau. Sechs der 22 Beiträge stehen für innerstädtisches Wohnen, beispielsweise ein Wohnhochhaus in Frankfurt oder Nahverdichtungsmodelle in Bremen und München. Ein Supermarkt in Oldenburg, ein Uni-Bau in Friedrichshafen und ein Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot in Augsburg ergänzen das Thema städtisches Leben. Darüber hinaus sind Privatbauten, Bürogebäude sowie Kulturbauten vertreten. Alle Bauten wurden zwischen Ende 2015 und Frühjahr 2017 fertiggestellt. Die...
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Kategorien: Architektur

Modern im Nationalpark - Forschungsbau aus den Sechzigern bei Marseille erweitert

Mi, 14.06.2017 - 21:25


14.06.2017
Studieren und forschen zwischen Bergen und Küste: Der Campus Luminy der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Marseille liegt direkt am Nationalpark Calanques. Für die Architekten letoublon dupouy / c. monge (Marseille) ergab sich die Möglichkeit, einen Forschungsbau aus den späten 60er Jahren zu sanieren und mit einer kleinen Erweiterung zu versehen. Tiefe Fensterlaibungen geben der Fassade einen starken geometrischen Rhythmus aus Licht und Schatten, der das Gebäude zu jeder Tageszeit und aus jedem neuen Blickwinkel anders erscheinen lässt. Anstelle der ursprünglich grünen Fassadenpaneele setzten die Architekten eine neue, dezente Ornamentik ein: Insgesamt 110 einzigartige und handgefertigte Kompositharz-Platten zeigen abstrakte Verästelungen von Bäumen. Gemeinsam mit den etwas breiteren Holzrahmen der neuen Fenster entsteht so ein heller und warmer Ausdruck. Um die Einbindung der Architektur in die regionaltypische Vegetation zu verstärken, gruben die Architekten ihre Erweiterung zwischen dem höher liegenden Dreigeschosser und dem angeschlossenen zweistöckigen Gebäudeteil in den Hang. Die Glasfassade ist mit einem Holzspalier verschattet, auf dem Dach sollen Pflanzen...
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Kategorien: Architektur

Die Elbe vor der Tür - Wohnhaus von F29 Architekten in Dresden

Di, 13.06.2017 - 15:43


13.06.2017
Vier Jahre haben sie geplant und gebaut. Eine Zeit, die sich für elf Familien gelohnt hat. Die Dresdner hatten sich zu einer Baugemeinschaft zusammengetan, ein Grundstück gesucht, Architekten beauftragt und Ideen entwickelt. Jetzt können sie ihr neues Zuhause in einem Mehrfamilienhaus in der Dresdner Johannstadt beziehen, die Elbe vor der Tür, die Altstadt fußläufig. Als Lückenbau vervollständigt das Gebäude von F29 Architekten (Dresden) den Straßenraum, der durch die Mehrfamilienhäuser aus den 1920er und 30er Jahren geprägt wird. Der Wohnungsneubau ist somit Teil einer Entwicklung, die momentan in der ganzen Johannstadt zu beobachten ist: Straßenzüge werden auf Basis ihrer gründerzeitlichen Struktur vervollständigt, nachdem große Teile im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren. Das Quartier soll, so das Ziel, wieder zu einer Einheit aus räumlich gefasstem Straßenraum und grünen Höfen zusammenwachsen. Als Baugruppe hatten die Bewohner, darunter viele Familien mit kleinen Kindern, großen Anteil an der Planung ihrer Wohnungen. Die Architekten Christian Schmitz und Peter Zirkel haben deren Ideen in die Tat umgesetzt. Baufirmen wurden direkt beauftragt, Projektsteuerungsfunktionen...
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Kategorien: Architektur

Supertisch in Sichtbeton - Baustellenbesuch bei Marte.Marte in Berlin

Fr, 09.06.2017 - 16:29


06.06.2017
Im Jahr 2011 haben Marte.Marte Architekten aus Feldkirch in Vorarlberg den Wettbewerb für das Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin gewonnen. Das politisch kontrovers diskutierte Museum wird im Deutschlandhaus am Anhalter Bahnhof eingerichtet, das in den 1920er Jahren nach Plänen von Bielenberg und Moser entstand. Seit 2012 wird gebaut. Stefan Marte erklärt, welche Überraschungen das Projekt bisher offenbarte. Von Gregor Harbusch Herr Marte, wie weit sind Sie? Das Projekt ist weit fortgeschritten, die Rohbauarbeiten sind mehr oder weniger abgeschlossen, wir sind mitten im Innenausbau. Die Kosten des Projekts belaufen sich aktuell auf 53 Millionen Euro, 15 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Die Fertigstellung des Hauses verzögert sich um ein Jahr. Warum? Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Das Deutschlandhaus stammt aus den Zwanzigerjahren, wurde mehrfach umgebaut, zerbombt und wiederaufgebaut. Wir haben hier viele Schichten vorgefunden. Das ist fast schon ein archäologisches Bauprojekt. Eine solche Baustelle bringt viel Unvorhergesehenes mit sich. Im Untergrund zum Beispiel waren wir mit riesigen Fundamentresten konfrontiert, die in...
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Kategorien: Architektur

Vitrine mit Geheimnissen - Galerieanbau in London von Gianni Botsford Architects

Do, 18.05.2017 - 12:06


12.05.2017
Kunstsammlungen werden oft in abgedunkelten Räumen, Kisten oder Schränken gelagert und viele Arbeiten kommen nur sporadisch ans Tageslicht. Dass ein Lager und Showroom für Fotografien, Drucke, Pastelle und Lithographien dagegen auch die Gestalt eines lichtdurchfluteten Wintergartens haben kann, der aufgrund seiner architektonischen Gestaltung gleich selbst zum Kunstwerk avanciert, zeigt die layered gallery. Gianni Botsford Architects (London) haben sie für einen Kunstsammler, der sich einen adäquaten Aufbewahrungs- und Kontemplationsort für seine Sammlung wünschte, im Londoner Stadtviertel Bloomsbury entworfen. Der dreigeschossige Anbau liegt versteckt in einem kleinen, geschlossenen Innenhof eines, im georgianischen Stil erbauten, Londoner Reihenhauses aus dem 18. Jahrhundert. Im Prinzip ist er nichts anderes als eine riesige, begehbare Vitrine an dessen Rückseite. Die Architekten haben dem Bestandsgebäude im Bereich der beiden Obergeschosse eine neue, vollständig verglaste Fassade vorgelagert. Der so entstandene, leicht und luftig wirkende Korridor beherbergt nun die künstlerischen Werke und dient außerdem als lauschiger Rückzugsort. Hier kann man sich zugleich in Kunst vertiefen...
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Kategorien: Architektur

Zweimal Wohnungsbau - Mies van der Rohe Award 2017 entschieden

Mo, 15.05.2017 - 16:25


15.05.2017
Das Projekt DeFlat Kleiburg in Amsterdam von NL architects and XVW architectuur erhält den Mies van der Rohe Preis 2017. Damit lenkt die Jury unter Vorsitz von Stephen Bates den Blick gleich auf mehrere wichtige Aspekte des aktuellen Baugeschehens: Auf den Umgang mit Bestandsbauten, auf das Kollektive und die Gestaltung von Prozessen und auf die Bauaufgabe Sozialwohnungen. Zum ersten Mal wird der Preis nicht für einen Neubau, sondern für eine Sanierung vergeben. Diese ist keine gewöhnliche und hat eine aufwendige Vorgeschichte. Kleiburg im Amsterdamer Bijlmermeer ist mit 500 Wohnungen eines der größten Wohngebäude in den Niederlanden. Der 1962 von Siegfried Nassuth geplante, 400 Meter lange Abschnitt der Wohnstruktur Bijlmermeer im Südosten Amsterdams war derart in die Jahre gekommen, dass ihn der damalige Besitzer Rochdale 2012 für einen symbolischen Euro zum Verkauf angeboten hatte. Die Bedingung: ein Modernisierungskonzept, das kosteneffizienter als der Abriss ist. NL architects and XVW architectuur schlugen vor, die Bewohner ihre Wohnungen selbst renovieren zu lassen. Die Wohneinheiten wurden entkernt und einzelnen Käufern zum Selbstausbau angeboten. Damit dies nicht am Ende...
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Kategorien: Architektur

Liegenschaftstausch - Worauf sich Berlin mit dem Bund geeinigt hat

Mo, 15.05.2017 - 16:23


12.05.2017
Der Bund und das Land Berlin haben den neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterzeichnet. Dieser gilt bis zum Jahr 2027 und soll finanzielle Perspektiven für die Hauptstadt geben. Zum Beispiel ist geregelt, mit welchen Beträgen sich der Bund an der Finanzierung der inneren Sicherheit in Berlin und an der Hauptstadtkultur beteiligt. Außerdem haben Bund und Land den Vertrag genutzt, um bisher offene Grundstücksfragen zu lösen. So wurde die gemeinsame Absicht unterzeichnet, dass der Bund dem Land Berlin das sogenannte Dragoner-Areal überträgt. Das zentral gelegene, 4,7 Hektar große Grundstück im Bezirk Kreuzberg war Gegenstand einer kontroversen Debatte um den Verkauf von Grundstücken in Berlin. Das Land Berlin möchte das Areal für sozialen Wohnungsbau nutzen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hatte jedoch 2015 einen Kaufvertrag über 35 Millionen Euro mit einem privaten Investor geschlossen. Auf Druck des Landes und des Finanzausschusses im Bundestag wurde das Geschäft aber gestoppt. Voraussetzung für die Übertragung, so der Bund, sei die vollständige Rückabwicklung des Kaufvertrages. Zum Ausgleich für das Dragoner-Areal soll Berlin dem Bund den Martin-Gropius-Bau und das Haus...
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Kategorien: Architektur

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Di, 02.05.2017 - 09:43
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Kategorien: Architektur

Backsteinturm zum Wohnen - Atlas House in Eindhoven von Monadnock

Mi, 26.04.2017 - 16:02


26.04.2017
Dass Monadnock schöne Mauerwerkstürme bauen kann, hat das Rotterdamer Architekturbüro schon in seinem zuletzt realisierten Projekt in der niederländischen Provinz Limburg gezeigt. Dass sich eine vollkommen reduzierte Gebäudehülle aus diesem Material mit nur leicht angehobenen Ecken so einfach und doch außerordentlich beleben lässt, demonstrieren die junge Architekten Job Floris und Sandor Naus nun in Eindhoven. Der in diesem Jahr fertiggestellte Neubau mit dem auffälligen Namen Atlas House ist zum Wohnen bestimmt, obwohl auch hier die Gebäudefunktion auf den ersten Blick verborgen bleibt. Um dem Wunsch der Hausbewohner nach einem eigenen Garten auf dem winzigen Grundstück nachzukommen, beschlossen die Architekten, den Fußabdruck des Hauses möglichst zu minimieren und das Gebäude vertikal zu entwickeln. Die Privatheit im Garten ist damit zwar sehr beschränkt, doch die großzügige Dachterrasse mit dem schönen Ausblick auf die historische, ländliche Umgebung sorgt für eine intime Atmosphäre. Das Grundstück liegt am nordöstlichen Rand der Stadt und grenzt mit guter Autobahnanbindung direkt an den Wald. Eine weitere Ähnlichkeit zum Limburger Projekt der Architekten ist die Positionierung...
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Kategorien: Architektur

Spiegelnde Kurven im Park - Bürobau in Westfrankreich von Atelier du Pont

Mi, 12.04.2017 - 15:29


12.04.2017
Für ein Bürohaus in einem ländlichen Gebiet ist eine geschwungene und kurvenreiche Form eher außergewöhnlich. Doch wenn ein neuer Baukörper in einen öffentlichen Park integriert werden soll, bestimmen eben die vorhandenen Bäume die Anlage des Gebäudes mit. Der Entwurf für einen Verwaltungsbau in der Kleinstadt Les Herbiers von Atelier du Pont (Paris) zeigt, dass dabei nicht nur ein geschmackvolles, sondern auch ein gut organisiertes Bürohaus entstehen kann. Als Communauté de communes bezeichnet man in Frankreich einen Gemeindeverband, der wirtschaftliche, stadtplanerische und umwelttechnische Fragen und Daten mehrerer Gemeinden miteinander verbindet. Südöstlich von Nantes, im Département Vendée, befindet sich der Verwaltungssitz des Verbands Pays des Herbiers, der insgesamt acht Gemeinden umfasst. Um für den Gemeindeverband neue Büroräume zu schaffen, wurde der Neubau Hôtel des Communes errichtet. Der Verwaltungsbau liegt in dem kleinen Park und fungiert als Erweiterung des Rathauses aus dem 19. Jahrhundert. Das historische Rathaus und der öffentliche Park mit seinen alten Bäumen schaffen eine äußerst harmonische Atmosphäre. Diese Ausgewogenheit wird durch die zeitgenössische...
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Kategorien: Architektur

In Marios Nachbarschaft - Wohnhaus in Frankfurt von Stefan Forster Architekten

Fr, 07.04.2017 - 15:51


07.04.2017
Ein Haus in Marios Nachbarschaft? Richtig, wir befinden uns im Frankfurter Ostend, in unmittelbarer Nähe der Europäischen Zentralbank, die aktuell bekanntlich von Mario Draghi geleitet wird. Wo Draghi arbeitet, ist also bekannt, wo er wohnt, weiß man jedoch nicht. Eine neue Option für den Präsidenten hat aber gerade Stefan Forster mit seinem Frankfurter Büro errichtet: Ein Haus, nur wenige Meter vom Turm der EZB entfernt, das mit Eigentumswohnungen dem zunehmend prosperierenden Viertel gerecht wird. Entstanden war die Nachbarschaft ursprünglich als Arbeiterquartier in kurzer Distanz zum Hafengebiet und der nahen Großmarkthalle von Martin Elsaesser. Statt um Gemüse geht es dort aber längst ums Geld. Und auch der Hafen hat von seiner Bedeutung einiges verloren. Das Grundstück in der Windeckstraße war in den letzten Jahrzehnten vor allem als Ort einer Schrotthandlung in Benutzung und konnte erst jetzt wieder in einen wohnlichen Zustand überführt werden. Die Anlage mit 48 Einheiten greift über einem L-förmigen Grundriss die Straßenfluchten auf, springt dann jedoch zurück, um Platz zu schaffen für eine Vorgartenzone. Die Architektur zeigt sich mit einer profilierten Klinkerfassade, die...
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Kategorien: Architektur

Yin und Yang im Zoo - Pandahaus von BIG in Kopenhagen geplant

Di, 04.04.2017 - 15:40


04.04.2017
Um große Gesten ist Bjarke Ingels bekanntlich nie verlegen. Doch verglichen mit vielen Projekten seines Büros BIG ist der nun vorgestellte Entwurf für ein Pandahaus im Kopenhagener Zoo vergleichsweise unspektakulär. Auch wird das Büro dieses Mal vermutlich keinen Film produzieren, in dem der Meister wie mit Zauberhand digital animierte Baumassen verschiebt, zerschneidet und verformt. Denn ein Tiergehege bleibt schlussendlich doch eine eher flache Angelegenheit. Hinzu kommen die diversen Auflagen und Vorgaben, die gerade bei einem Bau für die seltenen und schwierig zu haltenden Großen Pandas zu beachten sind. Trotzdem bleibt sich Ingels natürlich treu: Eine bestechend einfache, formale Logik bestimmt den Entwurf. In diesem Fall geht es allerdings fast schon ins klischeehafte: Da männliche und weibliche Pandas fast das ganze Jahr hinweg als Einzelgänger leben und sich nur für wenige Tage zur Paarung zusammenfinden, muss das Panda House eine Doppelstruktur haben, die es erlaubt, die beiden schwarz-weißen Tiere getrennt und gleichberechtigt zu halten. Lange dürfte das Brainstorming im Kopenhagener Büro nicht gedauert haben, bis man auf die Lösung kam: Yin und Yang! Das klingt plakativ,...
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Kategorien: Architektur

Fröhlicher Beton, flexible Ziegel - Wohnhaus von ARSP in Vorarlberg

Mo, 03.04.2017 - 19:31


03.04.2017
Zunächst einmal ganz simpel: Ein rektangulärer Baukörper mit flachem Dach, drei Geschosse, zwei Wohnungen je Etage und als Erschließungsweg ein mittleres Treppenhaus. Genau so haben es Architekten Rüf Stasi Partner (Dornbirn) in einem kleinen Städtchen in Vorarlberg gemacht. Ihr Mehrfamilienhaus im österreichischen Nüziders folgt der Formel der Einfachheit. Der reduzierte Baukörper mit sechs Wohnungen von 50 bis 96 Quadratmetern Größe steht an einem Hang. Seine Außengestaltung ist klar und mit nur wenigen Worten beschreibbar: Der weiße Quader ist durchgehend mit einem Dickputz in Besentrich versehen. Zwei bodentiefe Fensterformate schneiden sich im losen Raster in die Putzfassade: als schmales französisches Fenster und als Kombination zweier Breitformate. Die Fensteröffnungen werden jeweils mit einem grauen Stahlgitter kombiniert, in Form einer schmalen Brüstung oder in Verbindung mit einem auskragenden Balkon. So sachlich und einfach das Äußere wirkt, dahinter steckt doch eine elaborierte Konstruktion: Sowohl der Kern als auch Geschossdecken und die erdberührten Außenwände wurden in Stahlbetonbauweise errichtet. Sämtliche Innenwände hingegen sind als nichttragende Ziegelwände...
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Kategorien: Architektur

Die schönen Siebziger - Schulzentrum mit Sporthalle in Liechtenstein von BBK

Do, 30.03.2017 - 15:29


30.03.2017
Neubau oder Schulkomplex der Siebzigerjahre? Die Arbeit von BBK Architekten in Balzers/Liechtenstein lässt sich auf den ersten Blick nicht eindeutig identifizieren. Tatsächlich wurde eine bestehende Realschule, eine Primarschule und der dazugehörige Sport- und Schwimmhallenbau in Etappen saniert und durch einen Neubau verbunden. Das Gesamtwerk hat die positiven Charakteristika seiner Entstehungszeit behalten und wurde rundum sensibel ergänzt. Die Kleeblattanordnung der quadratischen Klassenzimmer bringt den Primarschülern viel Luft und Licht. In der kompakteren Realschule sind die Klassenräume mit zwischengeschalteten Gruppenräumen um ein zentrales Atrium angeordnet. Die bereits in den Sechzigerjahren geplante Raumorganisation entspricht also den heutigen Anforderungen an den Schulbau. Während das strenge Raster der Fassade, wie auch die robusten Sichtbetonoberflächen im Inneren beibehalten wurden, konnten die typischen Schwächen der Siebzigerjahre durch die Intervention ausgeräumt werden. Dazu gehörten mangelnde Dämmung, Schadstoffbelastung und unzureichende Rettungswege. Außerdem wurde in den Punkten Barrierefreiheit und Erdbebenstatik nachgebessert. Um die verschiedenen...
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Kategorien: Architektur

Kultur am Rand der Wüste - Museum aus rotem Beton in Peru

Mi, 22.03.2017 - 22:14


22.03.2017
Das Erdbeben im Jahr 2007 hat in Peru sehr viel zerstört, darunter auch das Museumsgebäude für Paracas-Kultur in der südwestlichen Region Ica, in der auch das Epizentrum des Bebens lag. Das Museum wurde 1964 in der Nähe der ältesten archäologischen Stätte der Region gegründet. Hier entdeckte in den Zwanzigerjahren der peruanische Archäologe und Anthropologe Julio Tello Zeugnisse für eine Anden-Zivilisation, die bereits zwischen dem 8. und 1. Jahrhundert v. Chr. existierte. Das alte Museum zeigte eine umfassende Sammlung dieser alten Kultur. Das neue Museum der Architekten Sandra Barclay und Jean Pierre Crousse (Lima) wurde als Gebäude schon vor einigen Jahren fertiggestellt, die Eröffnungsfeier fand jedoch erst im letzten Sommer statt. Das Gebäude entstand auf den Ruinen seines Vorgängers am Eingang des Paracas-Nationalparks in der Nähe der Stadt Pisco, nicht weit vom Meer entfernt, aber in der Wüste. Die Außenwände bestehen aus Puzzolan-Zement, der resistent gegen die harschen klimatischen Bedingungen der Umgebung ist. Die natürliche rötliche Farbe des Materials lässt das Museum mit den umgebenden Hügeln verschwimmen, so dass es gut in die Landschaft integriert ist. Auf letztere...
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Kategorien: Architektur

Geometrische Lernerfahrung - Schule von Schulz und Schulz in Regensburg

Mi, 22.03.2017 - 14:24


22.03.2017
Die klassische Moderne der Zwanzigerjahre, mit ihren klaren kubischen Formen, ihren horizontalen Gliederungen und ihrer präzise Materialwahl, hat es Schulz und Schulz (Leipzig) angetan. Das ist spätestens seit ihrer preisgekrönten St. Trinitatis Kirche in Leipzig bekannt. In Regensburg bauten die Architektenbrüder auf dem Konversionsgebiet einer ehemaligen Bundeswehrkaserne nun eine berufliche Oberschule. Die Architektur dieses Gebäudes für 1.400 Schüler und 120 Lehrer ist ganz bewusst auf ein Vorbild aus dem Bauhaus-Umfeld bezogen: die Gewerkschaftsschule von Hannes Meyer in Bernau von 1930. Wie Meyer fächern auch Benedikt und Ansgar Schulz den Bau der Berufsoberschule aus einzelnen, sich wiederholenden Baukörpern zu einem verspringenden Riegel auf, der in Regensburg eine Länge von 150 Metern erreicht. Meyer nutzte viergeschossige Kuben, bei der Neuinterpretation sind es nun viergeschossige Winkel. Während Meyer seine weitaus kleineren Würfel versetzt anlegte, bleiben die drei großen Volumen in einer Flucht. Jedoch folgen sie in Regensburg der Hanglage des Gelände und sind leicht abgetreppt. Innen greifen die Architekten diesen Höhenunterschied mit Zwischengeschossen auf. Selbst...
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Kategorien: Architektur

Lamellenvorhang ganz in Weiß - Wohnhaus von Dietmar Feichtinger Architectes in Paris

Do, 16.03.2017 - 14:36


16.03.2017
Wieder Paris, wieder ein Sozialwohnungsbau, wieder ein Wettbewerbsgewinn, wieder ein L-förmiges Volumen: Dietmar Feichtinger Architectes (Montreuil) haben in der Rue Castagnary im 15. Arrondissement ein Wohnhaus unter sehr ähnlichen Bedingungen realisiert wie Avenier Cornejo Architectes in der Rue Saint-Maur. Im Gegensatz zu diesen setzen DFA jedoch auf Einheitlichkeit und Metall als maßgebliches Material für die Fassade. Die Herstellung eines optischen Bezugs zu den Nachbarbauten und die Berücksichtigung der spezifischen Atmosphäre des Viertels standen auch bei diesem Bauprojekt im Fokus der Gestaltung. Der Entwurf greift die für Pariser Häuser typische Formensprache auf: große, bis zum Boden reichende Fensteröffnungen; eine weiße Fassade bestehend aus dünnen Metalllamellen, die die vertikale Ausrichtung der Gebäudefront verstärken; ein über die obersten beiden Geschosse reichendes, abgeschrägtes Dach. Der Rhythmus der Öffnungen ist den Bauten in der Umgebung angeglichen, die Höhe des Neubaus entspricht jener der Häuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dennoch wirkt der Baukörper durch die niedrige Bauhöhe seiner beiden unmittelbaren Nachbarn etwas klotzig-monolithisch im...
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Kategorien: Architektur

Moderner Umbau - BAUNETZWOCHE#483

Do, 09.03.2017 - 14:11


09.03.2017
  • Anpassungsfähig: Die Ikonen der Nachkriegsmoderne sind längst unantastbar, doch wie steht es um die Alltagsarchitektur jener Jahre? Hier droht nicht selten ein Abriss, obwohl oft ein Durchbruch reicht, um die Potentiale dieser Architektur offenzulegen
  • Bedroht: Mit dem geplanten Abriss der Hall of Nations von Raj Rewal und Mahendra Raj könnte Indien eines der vielleicht aufregendsten Bauwerke der Moderne verlieren
  • Gekonnt grenzwertig: Josef Frank ist berühmt für seine Ausflüge in die Sphären des Kitsch. Das macht ihn heute zu einem Klassiker, dessen Werk gerade in Stockholm zu sehen ist
Bild: Biblioteca Montbau in Barcelona, Umbau von Oliveras Boix Arquitectes, Foto von José Hevia
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Kategorien: Architektur

Die spektakulärsten Europas - Gewinner des Häuser-Awards 2017

Di, 07.03.2017 - 14:41


07.03.2017
Die Siegerobjekte stehen in Belgien, den Niederlanden, Österreich, Norwegen und im Allgäu. Im Berliner Chamäleon Theater wurden gestern, am 6. März 2017, die Gewinner des Häuser-Awards feierlich bekanntgegeben. Seit 2004 lobt das Magazin für internationale Architektur Häuser den Preis aus, dieses Jahr gemeinsam mit dem BDA, dem Verband Privater Bauherren und der Firma Jung. Bei einer Zeitschrift, deren redaktionelles Konzept es ist, die schönsten Privathäuser weltweit aufzuspüren, ist es selbstverständlich, dass auch nur besonders extravagante Beispiele die Auszeichnung erhalten. Die diesjährige Jury, bestehend aus Peter Brückner, Heiner Farwick (BDA-Vorsitzender), Anne Zuber (Chefredakteurin Häuser), Claudia Perren (Direktorin Stiftung Bauhaus Dessau), Thomas Penningh (Präsident VPB) und Peter Brückner (Brückner & Brückner Architekten) enttäuschte in dieser Hinsicht nicht: Alle prämierten Häuser zeigen eine ungewöhnliche, ja gerade zu aufsehenerregende Gestaltung. Vereinzelt wurden aber auch raffinierte, weniger offensichtliche Merkmale wie eine besondere Materialwahl oder ein gekonntes Understatement anerkannt. In insgesamt drei Kategorien wurden die Preise vergeben. Neben...
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Kategorien: Architektur
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