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Aktualisiert: vor 5 Tage 4 Stunden

Wie gedruckt - Funke Medienhaus von AllesWirdGut in Essen

Do, 11.04.2019 - 19:21


02.04.2019
Mehrere ambitionierte Großprojekte für Medien- und Verlagshäuser werden aktuell in Deutschland geplant, gebaut und fertiggestellt: In der Hauptstadt wurde erst kürzlich der TAZ-Neubau von E2A bezogen, während der Springer-Campus von OMA sowie das Suhrkamp-Ensemble von Bundschuh noch im Bau sind. In Frankfurt am Main erhielt die FAZ-Verlagszentrale von Eike Becker die erste Baugenehmigung. Und in Essen wiederum arbeiten bereits seit Anfang 2019 rund 1.000 Mitarbeiter*innen der FUNKE Mediengruppe in ihrer neuen Firmenzentrale im Herzen der Ruhr-Metropole. In dem rund 37.000 Quadratmeter großen Gebäude werden zwölf Regionalzeitungen produziert, darunter die WAZ. Der Entwurf des Wiener Architekturbüros AllesWirdGut wurde im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs erarbeitet und geht zurück auf das Jahr 2012. Das neue Medienhaus steht im Westviertel der Stadt, auf dem 13 Hektar großen Areal des ehemaligen Güterbahnhofs. Die Gegend wird seit dem Jahr 2000 kontinuierlich zum neuen Universitätsviertel Grüne Mitte Essen umgebaut. Das fertiggestellte Funke Mediahaus bildet dessen Schlussstein am Berliner Platz und liegt in unmittelbarer Nähe zur Universität ebenso wie zur Innenstadt. Es besteht...
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Kategorien: Architektur

Politisches Barometer - Ines Weizman über das XIV. Internationale Bauhaus-Kolloquium in Weimar

Di, 09.04.2019 - 17:30


09.04.2019
Ab morgen, Mittwoch, 10. April findet das Internationale Bauhaus-Kolloquium in Weimar statt. Das Kolloquium hat eine lange Geschichte, die eng mit der Rehabilitierung der Schule in der DDR Mitte der 1970er-Jahre zusammenhängt. BauNetz sprach mit Ines Weizman, Professorin für Architekturtheorie an der Bauhaus-Universität Weimar, die die Konferenz bereits zum zweiten Mal leitet. Frau Weizman, das ganze Jahr über finden unendlich viele Veranstaltungen zum Bauhaus statt. Warum sollte ich ausgerechnet nach Weimar zum Internationalen Bauhaus-Kolloquium kommen? Sie haben recht, das XIV. Internationale Bauhaus-Kolloquium ist etwas für Kenner der Bauhausgeschichte. Die Rezeptionsgeschichte ist dabei genauso interessant wie die Geschichte des Bauhauses selbst. Bis Anfang der 60er Jahre was das Thema in der DDR und in den sozialistischen Ländern weitestgehend ein Tabu. Und übrigens auch im Westen war es in der Nachkriegszeit kein wirklich etabliertes Forschungsthema. Gerade weil die Schule sich nach 1933 in alle Welt verstreut hatte und man sich für eine tiefergehende Forschung nicht nur über die Grenzen des Kalten Krieges, sondern auch durch das verminte Dickicht der jeweiligen Ideologien,...
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Kategorien: Architektur

Ausguck im Muminwald - Baumhäuser von Espen Suvernik in Norwegen

Di, 02.04.2019 - 15:56


02.04.2019
Im norwegischen Østlandet befindet sich ein Teil des großen Waldgebiets Finnskogen, das sich hinter der schwedischen Grenze fortsetzt. Der Name bezieht sich auf finnische Einwanderer, die sich im 17. Jahrhundert in der Gegend niedergelassen hatten. In der dortigen Provinz Hedmark, nahe der schwedischen Grenze und nur zwei Stunden von Oslo entfernt, stehen nun zwei seltsam anmutende Baumhäuser. Der Entwurf für diese anmietbaren Rückzugsorte stammt vom Osloer Architekten Espen Survenik. Die je 40 Quadratmeter großen, aufgeständerten Nurdachhäuser lassen sich über runde Treppentürmen erreichen, die über eine Brücke mit dem Baukörper verbunden sind. Die mit dunklen Zinkplatten gedeckten Häuser sollen an skandinavische Feuerwachtürme erinnern. Ein Hauptanliegen des Architekten war es jedoch, spezifische Objekte für diesen Wald zu entwickeln. Dabei lieferten ihm die berühmten Mumin-Geschichten der finnlandschwedischen Illustratorin und Autorin Tove Jansson die Inspiration, die von mystischen Waldlandschaften mit kleinen, gemütlichen Häuser erzählen. In jedem Baumhaus können sechs Personen übernachten, in die Innenwände integrierte Klappbetten sorgen bei Bedarf für mehr Schlafplatz. Jede...
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Kategorien: Architektur

Klare Stimme des reichen Erbes - Restaurierter Palast in Doha eröffnet

Do, 28.03.2019 - 18:09


28.03.2019
Heute feiert Katar die Eröffnung seines Nationalmuseums in der Hauptstadt Doha. Während alle Augen auf die spektakuläre Architektur von Ateliers Jean Nouvel gerichtet sind, eröffnet mittendrin nun auch das Hauptexponat des Museums: der alte Herrscherpalast von Scheich Abdullah bin Jassim Al Thani, dem Sohn des Gründers des modernen Katar. Unter Leitung von Sylvain Rocher und Andreas Pohl vom Büro ZRS Architekten Ingenieure (Berlin) wurde die Anlage denkmalgerecht saniert. Die Arbeiten, die zeitgleich mit dem Neubau begonnen hatten, sind zwar bereits seit Ende 2014 abgeschlossen, doch mit der Eröffnung wartete man auf die Fertigstellung des Neubaus, der sich mehrere Jahre verzögert hatte. Die Geschichte des Herrscherpalastes geht auf drei Bauabschnitte zwischen 1880 und 1972 zurück. Früher lebte in dem Komplex mit seinen elf Gebäuden, der auch Regierungssitz war, die königliche Familie. Mitte der 70er Jahre richtete man hier das erste Nationalmuseum in den arabischen Ländern ein, stellte Vitrinen in die Wohnräume und erzählte die Geschichte des jungen Landes. Das Museum erhielt damals einen Preis in der allerersten Runde des frisch gegründeten Aga-Khan-Award für Architektur im...
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Kategorien: Architektur

Instrumente in der Landschaft - Johansen Skovsted Arkitekter auf Jütland

Do, 14.03.2019 - 10:06


13.03.2019
Die Halbinsel Tipperne liegt im südlichen Teil des Ringkøbing Fjords, dem größten Brackwassersee an der Küste Dänemarks. Das Feuchtbiotop ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel und beherbergt Europas älteste Vogelzählstation. Lange war der Zutritt zu diesem Vogelschutzgebiet sehr begrenzt, nun wurde es für Besucher geöffnet. Aus diesem Anlass entwarfen Johansen Skovsted Arkitekter (Kopenhagen) unter Mitwirkung von Bertelsen & Scheving Arkitekter (Kopenhagen) und im Auftrag von The Danish Nature Agency drei solitäre Kleinbauten: einen Aussichtsturm, ein Beobachtungsversteck und eine Werkstatt. Diese verteilen sich wie abstrakte Forschungsinstrumente im Gelände, so die Architekten in ihrer Projektbeschreibung. Des Weiteren wandelten sie ein schon vorhandenes Tipper House in ein Besucher- und Forschungszentrum um. Das Bestandsgebäude wurde originalgetreu renoviert und um wenige, subtil gesetzte Elemente erweitert. Die einzige äußerlich sichtbare Intervention ist eine Rampe zum Eingang, im Inneren wurden Balken und Stützen ausgetauscht und teils neu hinzugefügt, um die tragenden Wände zu verstärken. Der im Obergeschoss unterm Dachgiebel befindliche Arbeits- und Rückzugsbereich für...
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Kategorien: Architektur

Forschen in Zeuthen - Wettbewerb für Neubauten des DESY entschieden

Mi, 13.03.2019 - 16:52


13.03.2019
Das Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY in der Helmholtz-Gemeinschaft mit Sitz in Hamburg und Zeuthen ist eine Einrichtung für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung und eines der weltweit führenden Labore bei der Entwicklung und dem Bau von Teilchenbeschleunigern. Nach der deutschen Wiedervereinigung vergrößerte sich das DESY um den zweiten Standort im brandenburgischen Zeuthen südöstlich von Berlin. Seit Anfang dieses Jahrzehntes planen die Verantwortlichen, den Zeuthener Campus des DESY zu einem weltweit relevanten Zentrum der Astroteilchenphysik auszubauen. Mit der 2016 getroffenen Entscheidung, das Science Data Management Centre (SDMC) für das Zukunftsprojekt Cherenkov Telescope Array nach Zeuthen zu holen, wurde ein zweiphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren organisiert. In der ersten Phase nahmen zwanzig Büros teil, in der zweiten noch acht. Aufgabe war die Entwicklung eines Masterplans für den DESY-Forschungscampus samt dreier Neubauten für SDMC, Kantine und Schulungs- und Kooperationsprogramm. Betreut wurde das Wettbewerbsverfahren von dem Berliner Büro C4C competence for competitions. Am Montag, 11. März 2019 wurde die zweite Wettbewerbsrunde...
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Kategorien: Architektur

Starke Ziegelbalken - Schulerweiterung von Bez + Kock in Greven

Mi, 13.03.2019 - 14:50


13.03.2019
Im westfälischen Greven haben Bez + Kock (Stuttgart) einen Neubau für das städtische Gymnasium Augustinianum realisiert. Der eigenständige Schultrakt für Physik und Chemie geht auf einen Wettbewerb aus dem Jahr 2015 zurück, in dem die Architekten mit dem Entwurf eines reduzierten Ziegelbaus den ersten Platz erreichten. Der Solitär zwischen dem Hauptgebäude aus den 1960er-Jahren und der Sporthalle ist seit 2018 Teil des Schulareals. Es handelt sich um einen minimalistischen und robusten Bau mit Sichtmauerwerk aus hellbraunen Wasserstrichziegeln, der sich in die Ziegelbautradition der westfälischen Region einfügt. Auf der Schulhofseite ist das Erdgeschoss im Eingangsbereich als Galerie verglast. Die Fassade des Obergeschosses erzeugt durch das geschlossene und schwere Mauerwerk eine große Flächenwirkung. Diese Zweiteilung wird durch das markante Vordach unterstützt, das gleichzeitig die Eingangssituation kennzeichnet. Der Bau sprengt seine kubische Form zu drei Seiten durch auskragende Wandelemente, nach vorne durch das Vordach, nach oben durch eine Attika und zur Straßenseite durch einen Dachüberstand. Im Inneren entwickelten die Architekten eine klare Erschließung und...
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Kategorien: Architektur

Garten bis zum Dach - Wohnhausanbau von Caramel bei Wien

Di, 12.03.2019 - 10:53


11.03.2019
Auf dem Hofgrundstück eines alten Weinhauer-Hauses in Baden südlich von Wien haben Caramel Architekten (Wien) einen Neubau für eine Familie mit drei Kindern realisiert. Die Familie hatte das Haus erworben, notdürftig hergericht und dort auch während der Planungsphase gewohnt. Jetzt, da der Anbau hinter dem Haus fertig ist, steht der Altbau leer und soll gegebenenfalls später saniert werden. Das neue Haus schließt direkt an den Bestand an, ohne mit dem alten Gebäude in Konkurrenz zu treten. Das verglaste Erdgeschoss des Neubaus beherbergt Wohnräume und Küche, die sich durch eine Schiebetür zum Garten auf die gesamte Breite der Terrasse öffnen lässt. Im Obergeschoss befinden sich das Elternschlafzimmer sowie die Kinderzimmer mit Bad. Platz zum Spielen gibt es nicht nur im Garten, sondern auch in den Spielzimmern im Untergeschoss. Der großzügige Balkon verläuft über die gesamte Fassade und zieht sich an einer angrenzenden Hauswand entlang. Mit Kunstrasen ausgelegt und Hochbeeten bestückt, erweitert sich der Garten ins Obergeschoss. Die Etage unter dem Dach ist als offener Arbeitsbereich gestaltet und bietet ebenfalls eine grün bepflanzte Terrasse. Hier eröffnet sich ein Blick auf die...
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Kategorien: Architektur

Entwürfe für Körper und Geist - Campus Masters im Februar entschieden

Mo, 11.03.2019 - 11:06


27.02.2019
Auch 2019 prämiert BauNetz wieder aktuelle Abschlussarbeiten aus Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen. In der ersten Wettbewerbsrunde des Jahres setzen sich aus zwanzig zur Abstimmung freigegebenen Projekten die Themen Sport und Gesundheit durch. Konzepte mit Fokus auf Ökologie, Nachhaltigkeit und Forschung sind ebenfalls stark vertreten. Der erste Platz geht an Klang der Stille von Viktoria Wecker. Ihr Entwurf, eine Badeanlage südlich von Weimar, schafft einen Ort der Ruhe und des Rückzugs für den stadtgeplagten Menschen. Eine starke Einbindung des Baukörpers in die Natur steht hierbei im Vordergrund. Platz zwei belegt das Nationalstadion Wien von Rene Sturm. Die multifunktionale Sportstätte soll mit variablen Tribünen und neuen Flächen für Leichtathletik und Musikveranstaltungen Nachfolger des bestehenden Ernst Happel Stadions in Wien werden. Dominik Keul erzielt mit seiner Arbeit Zeit und Raum den dritten Platz. Der Entwurf einer Forschungsstation bringt neben ihrer Nutzung durch Wissenschaftler ein öffentlich zugängliches Planetarium in die Berchtesgadener Alpen. Bernhard Popp, vom Berliner Büro Gruber und Popp Architekten, vergab dieses Mal den Architektenpreis....
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Kategorien: Architektur

Post-Post-Passage - ODA Architects planen Umbau in Rotterdam

Fr, 22.02.2019 - 14:21


22.02.2019
Das Postgebäude im Zentrum von Rotterdam wurde 1916 erbaut und gehört zu den wenigen Häusern im Stadtkern, die den Luftangriff von 1940 überstanden. Die Projektentwickler der Omnam Investment Group möchten nun mit einer Umnutzung und Erweiterung des seit über zehn Jahren leerstehenden, denkmalgeschützten Gebäudes insgesamt zur Belebung der Rotterdamer Innenstadt beitragen. Zukünftig soll ihr 58.000 Quadratmeter-Projekt um die ehemalige Postzentrale dem Shopping mit Hotel und dem Wohnen dienen. Planende Architekten sind das New Yorker Büro ODA, die sich im von der Stadt und den Investoren ausgelobten Wettbewerb gegen unter anderem Studio Libeskind oder BIG durchsetzen konnten. Die 22,5 Meter hohe, marmorne Schalterhalle mit ihrer kühnen Bogenarchitektur bleibt auch nach ihrer Sanierung von zentraler Bedeutung für den Komplex. Die beiden Eingänge am Coolsingel und Meent werden durch einen dritten am Rodezand ergänzt. Dadurch wird die Halle mit ihren zukünftigen Geschäften, Galerien, Restaurants und Cafés von allen angrenzenden Straßen aus zugänglich und fungiert als Verbindung zwischen Rotterdam Centraal und MVRDVs Markthalle. In den oberen Etagen, in denen früher die Telegrafen- und...
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Kategorien: Architektur

Ode an die Freude - Europäischer Architekturfotografie-Preis 2019 vergeben

Fr, 22.02.2019 - 14:14


22.02.2019
Architektur kann Wohlbefinden auslösen, sie kann Freude bereiten und manchmal sogar richtig Spaß machen. Diesen lustbetonten Blick auf Architektur forcierte der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild 2019: Joyful Architecture lautete das Thema des renommierten Fotopreises, der seit 1995 alle zwei Jahre und zu wechselnden Themen ausgelobt wird. Der Preis ist eine Veranstaltung des architekturbild e.V.s in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum DAM und der Bundesstiftung Baukultur. Im international ausgeschriebenen Wettbewerb waren Fotografen im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, anonym Bilder zum Thema einzureichen. Der mit 4000 Euro dotierte Preis ging an eine Bildserie des Architekten Dirk Härle. Die Jury unter dem Vorsitz von Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur, Potsdam) lobte an der Arbeit vor allem, dass sie das Besondere in scheinbar unspektakulären Situationen zeige. Freudvoll seien dabei nicht die Architekturelemente, sondern die gezeigten Szenen, ist im Jurybericht zu lesen. Zwei weitere Preise im Wert von je 1000 Euro gingen an Nikolas Fabian Kammerer (Leipzig) und das Berliner Fotodesignerduo Alexander Mai und Mikula Platz...
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Kategorien: Architektur

Zwischen Memphis-Sesseln und Carlton Regal - Tobias Groß über Marcel Breuer, Erich Brendel und Ikea-Niveau

Fr, 22.02.2019 - 14:09


22.02.2019
Am Bauhaus-Jubiläumsjahr kommt niemand vorbei. Baunetz möchte wissen, wie Architekten, Designer und Kulturschaffende heute über die vor einhundert Jahren gegründete Schule und ihre Auswirkungen denken. Mit dem Kölner Designer Tobias Groß sprachen wir über Marcel Breuer, Erich Brendel und Ikea-Niveau. Herr Groß, können Sie sich noch erinnern, wie sie zum ersten Mal mit dem Bauhaus in Berührung gekommen sind? Bereits als Kind, im Möbelhaus meines Vaters, dem »Wohnstudio Extra« in Braunschweig. Wenn wir unseren Vater besucht haben, turnten mein Bruder und ich zwischen Memphis, Postmoderne und Bauhaus-Möbeln herum. Besonders die Stahlrohr-Polster-Möbel LC2 von Le Corbusier sind mir im Kopf geblieben. Hinter ihren kubenhaften, großen Volumen konnte man sich besonders gut verstecken. Auch unsere Wohnung stand ganz im Zeichen der Moderne. In einer Inneneinrichtung aus Möbeln wie den Memphis-Sesseln First von Michele De Lucchi oder dem Regal Carlton von Ettore Sottsass habe ich auf einem großen Schlafsofa aus der Bauhaus-Epoche geschlafen. Wo ist Bauhaus für Sie heute? Überall. Und es ist genauso aktuell wie damals. Ich wohne in Köln. Die Diskussion um wertigen, flexiblen und bezahlbaren...
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Kategorien: Architektur

69. Berlinale - Filmempfehlungen der BauNetz-Redaktion

Do, 07.02.2019 - 17:58


07.02.2019
Heute beginnt in Berlin die 69. Berlinale. Die BauNetz-Redaktion empfiehlt Filme mit Architektur- und Stadtbezug. Auch diesmal feiert wieder ein Film von Heinz Emigholz Premiere auf der Berlinale. In der Sektion Forum läuft Years of Construction. Die Langzeitdokumentation verfolgt Abriss und Neubau eines Teils der Kunsthalle Mannheim von 2013 bis zur Wiedereröffnung 2018. Kontrastreiche Bilder befragen die Rolle der Architektur und reflektieren darüber hinaus das Ensemble im Gefüge der Stadt. Screenings: Montag, 11.02. 16.30 Uhr im Delphi Filmpalast, am Mittwoch, 13.02. 14 Uhr im Werkstattkino@silent green, am Freitag, 15.02. 19.15 Uhr im CineStar 8 und am Samstag, 16.02. 1o Uhr im Zoo Palast 2. In der Sektion Panorama läuft Hellhole von Bas Devos. Die Stadt Brüssel wird hier auf beeindruckende Weise gefilmt, teilweise mit 360-Grad-Aufnahmen um ein Hochhaus, in dem einer der Protagonisten lebt. Die Kamera begleitet verschiedene Personen und wird selbst zum Protagonisten, wenn sie nach den Rissen und Brüchen des Zentrums einer auch immer brüchiger werdenden Europäischen Union sucht. Screenings: Freitag, 08.02. 20 Uhr und Samstag, 16.02. 12.30 Uhr im CinemaxX 7, Samstag, 09.02....
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Kategorien: Architektur

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Do, 31.01.2019 - 23:50
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